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BDF Irndorfer Hardt
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Irndorfer Hardt
NSG Irndorfer Hardt (Ldkr. Tuttlingen)
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Bild: Irndorfer Hardt (Ldkr. Sigmaringen)
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Das Naturschutzgebiet Irndorfer Hardt, bei Irndorf auf der Schwäbischen Alb, liegt an den Kreisgrenzen der Landkreise Sigmaringen und Tuttlingen. Es hat eine Größe von rund 103 Hektar und wurde bereits 1938 als Schutzgebiet ausgewiesen.

 

BDF Irndorfer Hardt:
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Irndorfer Hardt (Ldkr. Tuttlingen)

Bild: 23 Naturraum Karte
Naturraumkarte Hohe Schwabenalb mit Standort Irndorf
(© LUBW, Autor: Kühl)
Naturraumkarte Hohe Schwabenalb mit Standort Irndorf (BDF I , Flächen-Nr. 23)

Der Standort Irndorfer Hardt befindet sich im Naturraum "Hohe Schwabenalb" am Großen Heuberg an der Kreisgrenze von Sigmaringen und Tuttlingen. Die nahezu ebene Hochfläche wird heute als Grünland genutzt. Ursprünglich herrschte hier Waldweide vor. Mit der beginnenden Stallfütterung und Anbindehaltung der Nutztiere wurden die Flächen von Wald zu Mähwiesen umgewandelt.

Der an der Bodendauerbeobachtungsfläche (BDF) anstehende Boden ist eine Braunerde-Terra fusca. Die Bodenverhältnisse im Oberboden sind relativ homogen. Das Ausgangsgestein der Böden der Weißjura besitzt eine tiefgründige, lössbeeinflußte Decklage aus Malmkalk-Verwitterungslehm. Die lehmigen Bestandteile auf dem Oberen Jura wurden bereits vor der letzten Eiszeit durch Residualanreicherung (= Lösungsrückstand des verwitterten Kalks) gebildet. Geologisches Charakteristikum des Gebiets sind zahlreiche kleine Erdfälle (Dolinen), die ein signifikanter Hinweis auf die unterirdische Verkarstung des Gebiets sind.

Das Klima auf der Hohen Schwabenalb ist bekanntlich sehr rauh. Als Jahresmitteltemperatur werden hier nur 6 °C erreicht. Auf der Irndorfer Hardt finden sich ausgedehnte Buchen- und Nadelwälder, Kalkmagerwiesen und Altsiedelland mit Gewanndörfern sowie Sommerweiden der Wanderschafherden Südwestdeutschlands.

Die Irndorfer Hardt - im Schutzgebietsverzeichnis nach Irrendorfer Hardt genannt - ist ein altes, bedeutendes Naturschutzgebiet im Regierungsbezirk Freiburg. Es gehört seit 1992 zum Naturpark Obere Donau.