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Bodengefährdung

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Bodengefährdung, Bodenbelastung, Bodenverdichtung

Stoffeinträge in Böden erfolgen sowohl aus diffusen Quellen als auch direkt. Die Stoffe stammen zu unterschiedlichen Anteilen unter anderem aus gewerblichen und industriellen Anlagen, aus dem Straßenverkehr, aus Gebäudeheizungen und Feuerungsanlagen, aus der Verwertung von Klärschlamm, Bioabfällen und anderen Abfällen sowie aus der unsachgemäßen Anwendung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln.

Durch die zahlreichen Bodenbelastungen werden die Filter- und Pufferreserven unserer Böden verbraucht. Die Folge sind Austräge in andere Umweltmedien (z. B. Grundwasser) sowie die vermehrte Aufnahme durch belastete Nahrungs- und Futterpflanzen. Verunreinigter Boden ist meist das erste Glied einer problematischen Nahrungskette.

Von einer schädlichen Bodenveränderung durch Verdichtung im Sinne des Bundes-Bodenschutzgesetzes kann man sprechen, wenn die Luftkapazität im Unterboden 5 % unterschreitet und die gesättigte Wasserleitfähigkeit weniger als 10 cm am Tag beträgt.

Bild: Boden und Schadstoffe
Luftverunreinigung und Bodengefährdung
(© UVM, LUBW, Autor: UVM)
Durch luftgetragene Schadstoffe gelangt eine Vielzahl von Schadstoffen über díe Niederschläge in den Boden. Die Folgen sind Versauerung des Bodens sowie Anreicherung von Schadstoffen in der Nahrungskette.