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Landkreis Esslingen, Albtrauf
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Bodenlehrpfad Beuren
Bodo der Regenwurm, begleitet Sie durch den Bodenlehrpfad
(Element 7 von 7: Bild)
Bild: Bodo Allgemein
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Das Maskottchen, Bodo der Regenwurm, ist ihr zuverlässiger Begleiter am Bodenlehrpfad Beuren. Auf zwei Teilstrecken führt er Sie durch die vielfältige Landschaft des Albtraufs. Bei eventuellen Unsicherheiten hinsichtlich der Streckenführung, beachten Sie bitte die entsprechenden Wegweiser mit dem Regenwurm.

Es erwarten Sie interessante Einblicke in Aufbau und Struktur der Böden am Albtrauf.

 
Übersicht

Landkreis Esslingen, Albtrauf

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Landkreis Esslingen

 
Bild: Burgruine Reußenstein
Burgruine Reußenstein am Albtrauf (Ldkr. Esslingen)
(© LGRB, LUBW, Autor: M. Schöttle)
Die Felsen unterhalb der Ruine Reußenstein stellen einen markanten spornartigen Vorsprung der Oberkante des Albtraufs dar. Die Unteren Felsenkalke aus weißem Juragestein bilden hier senkrechte Wände mit einer Gesamthöhe von etwa 60 m und Plattformen verschiedener Größe in unterschiedlicher Höhe. Neben Felsnadelbildungen sind vorort noch mehrere kleinere Höhlen erwähnenswert. Wer zur Burgruine Reußenstein wandert, kann auch einen Besuch des Wasserfalls im Quellgebiet der Lindach damit verbinden.
 
Bild: Felspartie Burgruine Rauber, Weißjura
Felsenklüfte an der Burgruine Rauber am Albtrauf (Ldkr. Esslingen)
(© LUBW, Autor: M. Schöttle)

Der geologische Untergrund der Burgruine Rauber besteht aus Weißjura δ (Unterer Felsenkalk). Der massige Fels ist durch zahlreiche überwiegend nach Norden streichende Vertikalklüfte gekennzeichnet, die lokal in horizontaler Richtung auch höhlenartig erweitert sind. Naturdenkmal.

Im Landkreis Esslingen leben auf einer Fläche von 641,54 km2 in 44 Städten und Gemeinden ca. 514.000 Menschen. Der Landkreis wird geografisch durch 6 verschiedene Landschaften (Naturräume) geprägt:

  • Neckartal
  • Schurwald
  • Schönbuch
  • Filderebene
  • Schwäbische Alb (Mittlere Kuppenalb, Schopflocher Alb)
  • Albtrauf (Mittleres Albvorland)

Der Schwäbischen Alb vorgelagert, befindet sich die weit sichtbare, auffällige Landschaftsgrenze - der Albtrauf. Wie hintereinander geschachtelte Kulissen formt der Albtrauf den Aufstieg vom Albvorland zur eigentlichen Albhochfläche. Streuobstwiesen prägen das Landschaftsbild im Albvorland und um das Mittelzentrum Kirchheim unter Teck. Hier liegt Deutschlands größtes Kirschenanbaugebiet um Weilheim an der Teck und Neidlingen. Ein besonderes Wasser, aus bis zu 755 Meter Tiefe, bietet die Gemeinde Beuren in der „Panorama Therme“ ihren Kur- und Badegästen aus nah und fern. In Beuren befindet sich auch ein Freilichtmuseum, in dem historische Gebäude eine neue Heimat gefunden haben, sowie der Bodenlehrpfad des Landkreises. Seit 2009 zählen Bodenlehrpfad und Freilichtmuseum Beuren auch zu den Sehenswürdigkeiten des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Das Klima in der Traufzone ist immer etwas milder als auf den Hochflächen der Schwäbischen Alb, wo es - wie der Volksmund sagt - " immer um einen Kittel kälter ist ". Dadurch liegt der Albtrauf häufig unter dichtem Nebel. Die am Albtrauf aufsteigenden Luftmassen durchschreiten hier eine Klimastufe und bilden dichte Wolkenwände, die sich vorort als Sprühnebel oder Nieselregen wieder abregnen können. So entstand der Name "Trauf" (= Tropfen). In dieser abwechslungsreichen Landschaft liegen zahlreiche Sehenswürdigkeiten, von denen hier einige beispielhaft vorgestellt werden.

Übersicht:

1 Landkreis Esslingen