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Umwelt beobachten

 
 
Die Umweltprobenbank - Zeitreisen für den Umweltschutz
(© UBA)

Gibt es heute mehr Chemikalien in der Umwelt als früher? Das kann die Umweltprobenbank des Umweltbundesamtes beantworten, denn seit den 80er Jahren archiviert sie menschliches Blut, Fischfilets und andere Proben bei extrem tiefen Temperaturen. Anhand der Proben vergleichen Fachleute die Chemikalienbelastung von früher und heute, um gefährlichen Chemikalien auf die Spur zu kommen.

Umwelt beobachten

Zu Beginn der 1970er Jahre waren Umweltprobleme mit den Sinnen wahrnehmbar – man konnte auf unseren Flüssen Schaumberge sehen, Fischsterben waren an der Tagesordnung und Abgase aus rauchenden Schloten reizten unsere Nasen.

Die heutigen Umweltprobleme sind dagegen oft kaum mehr wahrnehmbar, sie sind meist überregional und entstehen unbemerkt. Dieser Herausforderung stellt sich die Umweltbeobachtung. Es reicht nicht aus, die Umweltmedien Boden, Wasser und Luft und die belebte Umwelt mit den klassischen Instrumenten zu beobachten. Ziel ist, den Zustand sowie die fortlaufenden Veränderungen der Umwelt als Gesamtheit zu beschreiben, um so ihre künftige Funktions- und Belastungsfähigkeit abzuschätzen.

Ein wichtiges Hilfsmittel zur Dokumentation sind Probe- und Datenbanken.