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Muschelkalk
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Geotope im Muschelkalk
Elztal-Dallau, Muschelkalkwand
(Element 1 von 33: Bild)
Bild: Dallauer Tal, Neckar-Odenwald-Kreis
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Muschelkalksteinbruch Dallau, Katzentaler Straße, 74834 Elztal - Dallau.

Im Elztal mussten früher die im Muschelkalksteinbruch Dallau gebrochenen Steine mit Pferdefuhrwerken mühselig zu den jeweiligen Kalköfen transportiert werden.

Muschelkalk:
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Muschelkalk: Entstehung

 

Muschelkalk: Entstehung

Bild: Ceratites
Ceratites sp. aus dem Oberen Muschelkalk
(© M. Linnenbach)

Ceratiten = Form der Ammoniten zur Zeit der Trias.

hier: Ceratites-Versteinerung aus dem Oberen Muschelkalk, Fundort: Steinbruch Kallenberg (Rhein-Neckar-Kreis).

Die spiralförmige Gehäuse-Morphologie der Ceratiten war im Verlauf ihrer phylogenetischen Entwicklung zahlreichen Veränderungen unterworfen.

Oberer Muschelkalk

Nach Ablagerung des Mittleren Muschelkalks wurde die Verbindung zwischen dem Binnenmeer und offenen Ozean wieder freier. Der Salzgehalt sank auf den normalen Wert und die Meerestiere wanderten wieder ein. Der Obere Muschelkalk, der auch Hauptmuschelkalk genannt wird, entstand wie der Untere Muschelkalk auch, aus gesteinsbildenden, organischen Materialien.

Mittlerer Muschelkalk

Das Gebiet des heutigen Baden-Württembergs senkte sich so weit ab, dass von Norden das Meer eindrang. Diese Absenkung erfolgte sehr langsam, so dass nur ein Flachmeer entstehen konnte. Durch die starke Verdunstung im heißen Wüstenklima, war das Wasser oft übersalzen und damit lebensfeindlich. So kam es zu mächtigen Gips- und Salzablagerungen, in denen nahezu keine Fossilien zu finden sind.

Unterer Muschelkalk

Der Untere Muschelkalk ist durch zahlreiche fossile Ablagerungen von Schalen und Skeletten der triaszeitlichen Muscheln und Schnecken entstanden. Stellenweise kam es auch zu Einlagerungen von Blei-, Zink- und Kupfererzen (Bohnerz, Galmei).