Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Umweltinformationssystem BW
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Kreis Esslingen / Albtrauf Stuttgart Mannheim, Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis Kreis Waldshut Kreis Lörrach Kreis Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg Schwarzwald-Baar-Kreis Kreis Emmendingen Ortenaukreis Kreis Rottweil Kreis Tuttlingen Zollernalbkreis Kreis Freudenstadt Kreis Sigmaringen Kreis Konstanz Bodenseekreis Kreis Ravensburg Kreis Biberach Kreis Heidenheim Alb-Donau-Kreis, Ulm Kreis Göppingen Kreis Reutlingen Kreis Tübingen Kreis Böblingen Rems-Murr-Kreis Kreis Ludwigsburg Kreis Calw Kreis Rastatt, Baden-Baden Enzkreis, Pforzheim-Stadt Kreis Karlsruhe, Karlsruhe-Stadt Kreis Heilbronn, Heilbronn-Stadt Kreis Ostalb Kreis Schwäbisch Hall Kreis Hohenlohe Main-Tauber-Kreis Neckar-Odenwald-Kreis Karte
Suche
Suche in …
Ravennaschlucht bei Breitnau
Blick auf die tosende Ravenna
(Element 1 von 3: Bild)
Bild: Ravennaschlucht, Breisgau-Hochschwarzwald
Erstes Element Vorheriges Element Bild vergrößern Nächstes Element Letztes Element

Am rechten Steilufer verläuft der schmale Besuchersteg. Moose und Farne besiedeln Felswände und Blockhalden.

Ravennaschlucht:
Weitere Informationen
In der Nähe befindet sich:
 
Übersicht
 

Ungezügelte Natur, die Ravennaschlucht bei Breitnau-Ödenbach

 
Bild: Ravennaschlucht
Ravennaschlucht mit Blockhalden und Wasserfall
(© LGRB, Autor: K. Rilling)

Wasserfälle, tiefe Gumpen und zahlreiche Kaskaden prägen die naturbelassene Fließstrecke der Ravenna.

 
Bild: Ravennaschlucht
Fußgängerbrücke über die Ravenna
(© LGRB, Autor: K. Rilling)

Die Ravennaschlucht im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ist eine naturbelassene,eindrucksvolle Seitenschlucht des Höllentals. Die ca. 3 km lange Schlucht führt vom Höllsteig an der B 31 nach Breitnau-Ödenbach. Vorbei am geschichtsträchtigen Hofgut Sternen (Übernachtungsort von J. W. von Goethe,1779 und Marie-Antoinette,1770) geht es auf dem bekannten Wanderweg, dem Heimatpfad Hochschwarzwald, unter dem 38 m hohen Ravenna-Viadukt der Höllentalbahn, hinein in die enge, felsige Klamm (s. Karte).

Von allen Seiten sind die steilen Hänge übersät mit Gesteinsschutt und Blockhalden des anstehenden Grundgebirges (hier:Gneis, mit metatektischem Gefüge*). Der Ravenna weiter flussaufwärts folgend, erreicht man nach einiger Zeit die restaurierte Großjockenmühle, einst eine Gretreidemühle. Entlang der Ravenna wurden früher zahlreiche Wassermühlen betrieben, von denen heute noch zwei existieren. Am oberen Ausgang der Schlucht, bietet die Pension Ketterer die Möglichkeit einzukehren.

Durch fortwährende Erosion des Wassers hat sich die Ravenna tief in die harten Gneisformationen eingeschnitten, durch die der Gebirgsbach über umgestürzte Bäume, zahlreiche Kaskaden und mehrere Wasserfälle zu Tale rauscht. Der größte Wasserfall befindet sich unterhalb der ausladenden Serpentinen der B 31. Er weist eine Fallhöhe von ca. 16 m auf. Unweit der Ravennaschlucht befinden sich in südöstlicher Lage zwei sehenswerte Moorflächen - das Dreherhofmoor sowie das geschützte Hirschenmoor.

Hinweise für Besucher: Die Erkundung der Ravennaschlucht erfordert aufgrund der steilen und nassen Verhältnisse gutes Schuhwerk. Für gehbehinderte Personen ist der Wanderweg entlang der Ravenna nicht empfehlenswert.


*metatektisch = partiell aufgeschmolzen