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BUND Donaupfad Ulm
Donaupfad in Ulm
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Herbstliche Romantik am Ulmer Donaupfad

BUND Donaupfad:
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BUND Donaupfad im Stadtgebiet von Ulm

Bild: Donaupfad in Ulm
Donaupfad in Ulm
(© Autor: T. Dombeck)

Herbstliche Romantik am Ulmer Donaupfad

Die Schwesterstädte Ulm und Neu-Ulm sind geprägt durch die Lage an der Donau, die hier den Grenzverlauf zwischen Baden-Württemberg und Bayern markiert. Die Geschichte der Stadt Ulm ist eng verwoben mit dem Fluss. Bereits im Mittelalter war die Freie Reichsstadt an der Donau ein bedeutendes Handelszentrum. Viel weiter, bis ins Jahr 5000 v. Chr. reicht allerdings die Besiedlungsgeschichte zurück, wie eine jungsteinzeitliche Siedlung bei Eggingen beweist. Der Ulmer Donaupfad des BUND Ulm-Mitte greift die Beziehung von Stadt, Natur und Fluss auf und verdeutlicht nicht nur naturkundliche Zusammenhänge.

Über 2,5 km begleitet der Lehrpfad das württembergische Donauufer im Stadtgebiet von Ulm. Er beleuchtet unterschiedlichste Aspekte des innerstädtischen Flussufers, vermittelt Stadtgeschichte und die wasserbauliche Entwicklung ebenso wie Fauna und Flora des Uferbereichs. Bemerkenswert, wie viele Lebensräume dieses Stück Natur im Herzen der Stadt bietet, beispielsweise für unsere streng geschützten Fledermäuse oder besondere Pflanzenarten, die in den Ritzen der alten Stadtmauer wachsen. Wer weiß schon, dass bei der Einmündung des "Kobelgrabens" noch Wasseramseln und Köcherfliegenlarven anzutreffen sind und dass die stattliche Donau in Ulm zu zwei Dritteln aus Wasser der Iller besteht? Der Alpenfluss mündet nur einen Kilometer vor der Stadt in die Donau. Darum ist auch die Hochwassergefahr in Ulm/Neu-Ulm immer ein Thema.

Jüngster Bewohner des Ulmer Donauufers  ist der Biber, der inzwischen auch im Stadtgebiet sichtbar seine Tätigkeit entfaltet. Im großen Stadtpark der Friedrichsau können Besucher seine Spuren und mit etwas Glück auch den Biber selbst sehen. Die wertvollen alten Bäume der Au wurden von der Stadt inzwischen mit "Drahthosen" ausgestattet, um nicht vom Biber gefällt zu werden. Dafür werden frische Äste und Zweige als "Ersatzfutter" angeboten. Hier wird aktiv versucht, ein Miteinander der Interessen von Mensch und Natur zu erreichen.

Der Donaupfad mündet beim Fußgängersteg der Friedrichsau in den BUNDgarten, der u.a. zeigt, wie sich mit einheimischen Gewächsen ein attraktiver Garten anlegen lässt. Besucher erfahren z.B., wie sich auf nährstoffarmen Böden eine besonders vielfältige Flora entwickeln kann, was unter den extremen Bedingungen einer Trockenmauer gedeiht oder warum es sinnvoll ist, Totholz im Garten liegen zu lassen. Schließlich lädt das gastronomische Angebot der Friedrichsau mit zahlreichen Biergärten zu einem gemütlichen Ausklang des Donauspaziergangs ein.

Info zur Barrierefreiheit: Der gesamte Donaupfad ist ebenerdig und über befestigte Wege erreichbar. Eine behindertengerechte Toilette befindet sich am Schweinmarkt, direkt hinter dem Stadttor beim Beginn des Donaupfads.