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Schwarzenbachtalsperre
Blick auf die Schwarzenbachtalsperre
(Element 1 von 17: Bild)
Bild: Schwarzenbachtalsperre, Ldkr. Rastatt
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Blick von der Birkenaustraße auf die Schwarzenbachtalsperre.

Durch ihre verkehrsgünstige Lage ist die Schwarzenbachtalsperre bei Forbach ein beliebtes Naherholungsziel im Nordschwarzwald. Sowohl im Sommer als auch im Winter finden sich für den Besucher attraktive Freizeitangebote.
Ebenso sehenswert ist das an die Talsperre angeschlossene Pumpspeicherkraftwerk Forbach (Rudolf-Fettweis-Werk), eines der ältesten Energieunternehmen Baden-Württembergs (heute EnBW). Das Kraftwerk in Forbach bietet ganzjährig Führungen für interessierte Besuchergruppen an.

 
Übersicht

Landkreis Rastatt, Stadt Baden-Baden

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Stadtkreis Baden-Baden

 
Bild: TP_BGL1_115 Blick über das Oostal bei Baden-Baden
Blick über das Oostal bei Baden-Baden
(© LGRB, Autor: K. Rilling)

Vom Alten Schloss bei Baden-Baden blickt man nach Süden über das Oostal auf Bergrücken, die aus permzeitlichem Quarzporphyr aufgebaut sind. Die Höhenrücken dahinter bestehen aus Bühlertal-Granit. Die höchsten Plateaus im Hintergrund bildet der Buntsandstein. Im Vordergrund rechts sind Felsbildungen des Batterts zu sehen (verkieselte Quarzporphyrbrekzie).

 
Bild: Battert-Felsen (Baden-Baden)
Battert-Felsen am Schloß Hohenbaden
(© privat, Autor: C. Düpmeier)

Ganz im Westen von Baden-Württemberg liegt der kleinste Stadtkreis des Landes, Baden-Baden. Er bildet eine geografische Enklave zwischen dem Landkreis Rastatt und dem Ortenaukreis. Baden-Baden liegt am Westrand des Nordschwarzwaldes eingebettet im Tal der Oos, die bei Rastatt in die Murg mündet. Der höchste Punkt der Stadt ist die Badener Höhe (1.003 m ü.N.N.), die genau auf der Grenze zwischen dem Stadtkreis Baden-Baden und dem Landkreis Rastatt liegt. Zum Stadtkreis gehören die Gemeinden Achern, Bühl, Rastatt und Gernsbach. Sowohl als Kur- und Bäderstadt als auch als Medien- und Kunststadt besitzt Baden-Baden einen langjährigen internationalen Ruf.

Geschichte

Erste Besiedlungsspuren im Oostal stammen aus der Mittelsteinzeit um 8.000 v.Chr. Später siedelten auch die Kelten in dem heutigen Stadtgebiet. Im Bereich des bekannten Naturschutzgebiets, dem Battertfelsen finden sich noch Überreste eines keltischen Ringwalls. In direkter Nachbarschaft zum Battert liegt die Ruine des Schloß Hohenbaden. Die geschichtsträchtige Burganlage entstand im Laufe von 400 Jahren ab dem 11. Jahrhundert. Als Baumaterial dienten vorwiegend die am Battert gewonnenen Gesteinsblöcke des Rotliegenden. Ende des 16. Jh. wurde das Schloß durch einen Brand erheblich beschädigt. Ab 1830 begann man die Reste der Ruine baulich zu sichern und für den Fremdenverkehr zu nutzen. Heute laden Fremdenzimmer und ein Restaurant den Besucher zum Verweilen ein.

Vor allem in der Römerzeit 1. Jh. nach Chr. besaß Baden-Baden hohe Bedeutung, insbesondere durch seine bis zu 68° C heißen Thermalquellen. In unmittelbarer Nähe des heutigen Friedrichsbades errichteten die Römer ihre geräumigen Badehäuser (Thermen), noch heute kann man deren Überreste besichtigen. Bereits im Jahr 1250 wurde Baden-Baden das Stadtrecht vergeben und wurde damit zur Residenzstadt. Als die Stadt jedoch 1689 von französischen Truppen nahezu vollständig niedergebrannt wurde, verlegte man die Residenz nach Rastatt. Am Ende des 18. Jh. wurde Baden-Baden zum Kurort ausgebaut. Für herrschaftliche, und adelige Gäste wurde sie rasch zur Sommer- und Bäderhauptstadt Europas mit internationalem Ansehen, das sie heute noch genießt.

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