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Grundgebirgs-Schwarzwald
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Grundgebirgsschwarzwald Gestein und Landschaft
Granit-Wollsäcke auf einem Bergrücken (Storeck) bei Triberg-Gremmelsbach
(Element 1 von 27: Bild)
Bild: TP_BGL1_065 Granit-Wollsäcke bei Triberg-Gremmelsbach
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Die im Granit oft vorkommende sog. Wollsackverwitterung tritt auf, wenn das Gestein von einem rechtwinkligen Kluftsystem durchzogen wird und über längere Zeiträume entlang der Klüfte eine tiefgreifende chemische Verwitterung stattgefunden hat. Das Gestein ist dabei entlang der Klüfte vergrust. Gerät der Bereich durch Abtragung an die Oberfläche, wird der feine Grus und Sand weggeschwemmt und es bleiben an den Ecken und Kanten abgerundete Quader übrig, deren Form an Wollsäcke erinnert.

Grundgebirgs-Schwarzwald:
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Grundgebirgs-Schwarzwald: Panorama - Kinzigtal bei Fischerbach

 

Panorama - Kinzigtal bei Fischerbach

Kinzigtal bei Fischerbach
(© Autor: K. Rilling)

Vom Urenkopfturm bei Haslach i. K. geht der Blick links nach Norden über Fischerbach zum Herrenwald (645 m NN). Rechts folgt der Ortsteil Eschau und in dem kleinen Tal weiter hinten, überragt von den Buntsandsteinbergen Nill (876 m NN) und Brandenkopf (945 m NN), der Ortsteil Mitteltal. Nach Osten schließen sich im Kinzigtal das Industriegebiet bei Hausach-Hechtsberg und rechts davon die Stadt Hausach an. Direkt hinter Hausach erhebt sich der Spitzenfelsen (577 m NN). Hinter dem Berg, vor der Stadt Wolfach, biegt das Kinzigtal um 90° nach Norden um. Die höchsten Lagen im Hintergrund werden überwiegend bereits vom Buntsandstein gebildet.

Die ausgedehnten Ackerflächen bei Fischerbach-Eschau in der Bildmitte liegen auf älteren Flussterrassen der Kinzig, die von lösslehmreichen Fließerden überdeckt sind, in denen sich Parabraunerden entwickelt haben.

Der Bildausschnitt zeigt den typischen Landschaftscharakter im Westen des Mittleren Schwarzwalds ("Talschwarzwald"). Durch das Flusssystem der Kinzig wurde das Mittelgebirge sehr stark zertalt und in zahllose bewaldete Bergkuppen und -rücken aufgelöst.

Vom Urenkopfturm bei Haslach i. K. geht der Blick links nach Norden über Fischerbach zum Herrenwald (645 m NN). Rechts folgt der Ortsteil Eschau und in dem kleinen Tal weiter hinten, überragt von den Buntsandsteinbergen Nill (876 m NN) und Brandenkopf (945 m NN), der Ortsteil Mitteltal. Nach Osten schließen sich im Kinzigtal das Industriegebiet bei Hausach-Hechtsberg und rechts davon die Stadt Hausach an. Direkt hinter Hausach erhebt sich der Spitzenfelsen (577 m NN). Hinter dem Berg, vor der Stadt Wolfach biegt das Kinzigtal im rechten Winkel nach Norden um. Die höchsten Lagen im Hintergrund werden überwiegend bereits vom Buntsandstein gebildet.
Die ausgedehnten Ackerflächen bei Fischerbach-Eschau in der Bildmitte liegen auf älteren Flussterrassen der Kinzig, die von lösslehmreichen Fließerden überdeckt sind, in denen sich Parabraunerden entwickelt haben.