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Grundgebirgs-Schwarzwald
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Grundgebirgsschwarzwald Gestein und Landschaft
Granit-Wollsäcke auf einem Bergrücken (Storeck) bei Triberg-Gremmelsbach
(Element 1 von 27: Bild)
Bild: TP_BGL1_065 Granit-Wollsäcke bei Triberg-Gremmelsbach
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Die im Granit oft vorkommende sog. Wollsackverwitterung tritt auf, wenn das Gestein von einem rechtwinkligen Kluftsystem durchzogen wird und über längere Zeiträume entlang der Klüfte eine tiefgreifende chemische Verwitterung stattgefunden hat. Das Gestein ist dabei entlang der Klüfte vergrust. Gerät der Bereich durch Abtragung an die Oberfläche, wird der feine Grus und Sand weggeschwemmt und es bleiben an den Ecken und Kanten abgerundete Quader übrig, deren Form an Wollsäcke erinnert.

Grundgebirgs-Schwarzwald:
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Grundgebirgs-Schwarzwald: Panorama - Zartener Becken

 

Panorama - Zartener Becken

Zartener Becken - Grenzbereich zwischen Mittlerem Schwarzwald und Südschwarzwald
(© Autor: K. Rilling)

Vom Frauensteigfelsen bei Buchenbach schaut man in der Bildmitte nach WNW durch das bis zu 3 km breite Zartener Becken nach Freiburg, wo sich das Dreisamtal auf kurzer Strecke wieder verengt, bevor es mit einem breiten Schwemmfächer in die Oberrheinebene mündet. Hinter der Dunstglocke sind ganz im Hintergrund noch die Vogesen zu erkennen.

Das Becken ist in einem tektonischen Graben entstanden, in dem sich die Gewässer bündelten und das im Bereich der Verwerfungen besonders stark zersetzte Gestein leicht ausräumen konnten. Während des Eiszeitalters haben die Schmelzwasserflüsse große Mengen an Kies und Geröll in dem Becken abgelagert. Auf den über den Auen gelegenen ackerbaulich genutzten Niederterrassen sind die groben Flussablagerungen von einer 3-6 dm mächtigen lösslehmhaltigen Deckschicht überlagert in der Braunerden mit Übergängen zur Parabraunerde entwickelt sind.

Am linken Bildrand blickt man nach SW. Im Hintergrund ist dort der Hundsrücken (1234 m NN), ein Ausläufer des Schauinslands zu sehen. Davor quert das Bruggatal, das bei Kirchzarten ins Zartener Becken einmündet. Der Bergzug auf der rechten Talseite wird ganz hinten, in der Bildmitte, durch den Rosskopf (737 m NN) und rechts in Richtung N durch den Kandel (1242 m NN) markiert. Ins Zartener Becken münden rechts das Ibental und weiter hinten, bei Stegen, das Eschbachtal ein. Der Frauensteigfelsen am rechten Bildrand ist eine Bildung aus hartem Flasergneis.

 

Das Zartener Becken - Grenzbereich zwischen Mittlerem Schwarzwald und Südschwarzwald

Vom Frauensteigfelsen bei Buchenbach schaut man in der Bildmitte nach WNW durch das bis zu 3 km breite Zartener Becken nach Freiburg, wo sich das Dreisamtal auf kurzer Strecke wieder verengt, bevor es mit einem breiten Schwemmfächer in die Oberrheinebene mündet. Hinter der Dunstglocke sind ganz im Hintergrund noch die Vogesen zu erkennen.

Das Becken ist in einem tektonischen Graben entstanden, in dem sich die Gewässer bündelten und das im Bereich der Verwerfungen besonders stark zersetzte Gestein leicht ausräumen konnten. Während des Eiszeitalters haben die Schmelzwasserflüsse große Mengen an Kies und Geröll in dem Becken abgelagert. Auf den über den Auen gelegenen ackerbaulich genutzten Niederterrassen sind die groben Flussablagerungen von einer 3-6 dm mächtigen lösslehmhaltigen Deckschicht überlagert in der Braunerden mit Übergängen zur Parabraunerde entwickelt sind.

Am linken Bildrand blickt man nach SW. Im Hintergrund ist dort der Hundsrücken (1234 m NN), ein Ausläufer des Schauinslands zu sehen. Davor quert das Bruggatal, das bei Kirchzarten ins Zartener Becken einmündet. Der Bergzug auf der rechten Talseite wird ganz hinten, in der Bildmitte, durch den Rosskopf (737 m NN) und rechts in Richtung N durch den Kandel (1242 m NN) markiert. Ins Zartener Becken münden rechts das Ibental und weiter hinten, bei Stegen, das Eschbachtal ein. Der Frauensteigfelsen am rechten Bildrand ist eine Bildung aus hartem Flasergneis.