Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Umweltinformationssystem BW
Bild: Bei der Bodenkartierung auf der Schwäbischen Alb
Bei der Bodenkartierung auf der Schwäbischen Alb
(© LGRB, Autor: K. Rilling)

Der Boden entzieht sich normalerweise der direkten Anschauung. Nur bei der Gartenarbeit oder auf einem frisch bearbeiteten Feld können die obersten Bereiche des Oberbodens begutachtet werden. Da für die bodenkundliche Aufnahme nicht überall Profilgruben aufgegraben werden können, werden bei der Kartierung sogenannte Bohrstocksondierungen durchgeführt. Mit einem speziellen Erdbohrstock (Pürckhauer), der in den Boden eingeschlagen wird, lässt sich eine 1m mächtige Bodenprobe entnehmen, anhand derer dann verschiedenste Bodenmerkmale und der Bodentyp bestimmt werden können. Mit speziellem Gerät lassen sich auch noch tiefere Bohrungen durchführen.