Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Umweltinformationssystem BW
Bild: Meßkirch Altmoränenhügelland
Meßkirch im westlichen Altmoränenhügelland
(© LGRB, Autor: M. Weiß)

Das westliche Altmoränenhügelland unterscheidet sich deutlich vom mittleren und östlichen Teil dieser Landschaft. Während der Rißeiszeit war hier der Abfluss der Schmelzwässer durch das Donautal zeitweise nicht möglich, so dass sich ein großer Stausee bildete. Deshalb sind heute südlich und westlich von Meßkirch (im Bild links) verbreitet kiesarme Sande, Schluffe und Tone als sog. Beckensedimente anzutreffen. Außerdem sind die eiszeitlichen Ablagerungen in der Umgebung von Meßkirch insgesamt weniger mächtig, so dass die Molasseschichten nicht nur an den Talhängen zu Tage treten, sondern auch Teile des Hügellandes in der rechten Bildhälfte einnehmen. Das Waldgebiet im Hintergrund gehört schon zur Schwäbischen Alb.