Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Umweltinformationssystem BW
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Parabraunerde aus lösslehmhaltigen Fließerden über rißzeitlicher Moräne
Parabraunerde aus lösslehmhaltigen Fließerden über rißzeitlicher Moräne
(© Autor: LGRB)

Das Altmoränenhügelland war während der letzten Eiszeit (Würm) eine baumlose Kältesteppe (Tundra). Lössanwehung und Frostbodenprozesse kennzeichnen diese Zeit und lassen sich noch heute in den Bodenprofilen ablesen. In dem Bodenprofil aus lösslehmhaltigen Fließerden lassen sich bei genauer Betrachtung verschiedene Schichten erkennen. Der lockere Oberboden endet bei 3,5 dm Tiefe mit einer geraden Grenze, die auf kaltzeitliches Bodenfließen im Auftaubereich über dem dauerhaft gefrorenen Untergrund (Permafrost) hindeutet. Die girlandenförmigen Grenze zwischen den Schichten des nach unten an Dichte zunehmenden Unterbodens zeigt dagegen Verwürgungen durch starken Bodenfrost (Solimixtion) an. Sie bildet auch den Übergang von der lösslehmhaltigen Fließerde zum rißzeitlichen Geschiebemergel.

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