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Iller-Riß-Platten, Tertiärhügelland und Adelegg
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Iller-Riß-Platten und Tertiärhügelland - Böden, Landschaften und Geotope
Abbauwand einer Kiesgrube bei Baltringen
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Bild: 7825_Kiesgrube bei Baltringen Iller-Riß-Platten
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Die Abbauwand dieser Kiesgrube bei Baltringen liegt im Bereich der Oberen Hochterrasse (Riß). Die wechselnden Schrägschichtungen mit Sandlinsen zeugen von engräumigen, kurzfristigen Änderungen der Ablagerungsbedingungen. Die Schotter sind von gelblichem Löss überdeckt.

Iller-Riß-Platten, Tertiärhügelland und Adelegg:
Weitere Informationen
 

Iller-Riß-Platten, Tertiärhügelland und Adelegg: Klima

 

Klima der Iller-Riß-Platten, des Tertärhügellands und der Adelegg

 
Bild: Regenbogen bei Ochsenhausen Iller-Riß-Platten
Regenbogen bei Ochsenhausen (Lkr. Biberach)
(© LGRB, Autor: M. Weiß)
 
Bild: Klimakarte Baden-Württemberg
Klimakarte Baden-Württemberg
(© LUBW, Autor: JENDRITZKY, G. et al. (1990))
Regionale Temperaturverteilung in Baden-Württemberg:

Sehr warme Bereiche (rot) befinden sich in der Oberrheinebene, in Teilen des Hochrheins und im Neckarbecken. Kühlere Bereiche (blau) in den Hochlagen von Nord- und Südschwarzwald sowie auf der Schwäbischen Alb und im Allgäu. Eine Kälteinsel stellt die Hochebene am Katzenbuckel im Odenwald dar. Die Oberen Gäue nehmen klimatisch eine Mittelstellung ein (gelbe bis weißliche Flächen).

Im Jahr 2003 ergaben sich neue Rekorde für die Anzahl klimatologischer „Sommertage“ (Temperaturmaximum mindestens 25 °C) und klimatologisch „Heißer Tage“ (Temperaturmaximum mindestens 30 °C). Im Oberrheingebiet registrierte man bis zu 53 solcher heißen Tage und bis zu 83 Sommertage in Freiburg i. Br. , d.h. nur an 9 der 92 Tage des Sommers wurde kein Sommertag verzeichnet.

 


JENDRITZKY, G. et al. (1990) : Methodik zur räumlichen Bewertung der thermischen Komponente im Bioklima des Menschen - das fortgeschriebene Klima-Michel-Modell. - Beiträge 114, Akademie für Raumforschung und Landesplanung.

Vom Nebel des Donautals zu sonnigen Höhen

Hinsichtlich des Klimas lassen sich, in der von Ulm an der Donau bis nach Süden am Alpenrand auf mehr als 80 km langgestreckten Großlandschaft, vier Teilräume unterscheiden. Im Donautal und seiner näheren Umgebung herrscht mit Jahresdurchschnittstemperaturen von bis zu 8 °C ein mittleres Klima für das Pflanzenwachstum. Im nach Süden anschließenden Hauptraum der Landschaft ist ein mäßig kühles Wuchsklima mit Temperaturen von durchschnittlich 7–7,5 °C kennzeichnend. Südlich von Rot an der Rot nehmen die Werte dann auf kühle 6,5–7 °C ab. Eine Sonderstellung nimmt die Adelegg ein. Auf den bis über 1.100 m ü. NN reichenden Höhenlagen werden nur kurze Vegetationsperioden bei Jahresdurchschnittswerten von 5–6 °C erreicht.

 

Bei den Niederschlägen ergibt sich ein ganz ähnliches Bild. Im Ulmer Raum gibt es mit etwa 750 mm im Jahr die niedrigsten Regen- und Schneemengen. Nach Südosten hin erfolgt bis Rot an der Rot ein Anstieg auf ca. 900 mm Jahresdurchschnittsniederschlag. Ab etwa 1.000 mm herrscht im Süden der Holzstöcke dann die Grünlandwirtschaft vor. Am meisten regnet und schneit es auf der Adelegg mit bis zu 1.800 mm im Jahr und etwa 120 Tagen mit Schneedecke.

 

In den Flusstälern hält sich bei Inversionswetterlagen der Nebel besonders hartnäckig. Sonnige Sommertage auf der Adelegg sind mit einer intensiven Sonneneinstrahlung verbunden.