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Steinbruch am Wengertsberg
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Muschelkalksteinbruch am Wengertsberg
Vertikal verlaufende Störung bzw. Verwerfung in der Abbruchkante
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Steinbruch am Wengertsberg

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Aufgelassener Steinbruch am Wengertsberg bei Eschelbronn (Rhein-Neckar-Kreis)

Bild: Steinbruch am städtischen Bauhof von Eschelbronn
Bauhof der Gemeinde Eschelbronn auf dem ehemaligen Steinbruchgelände
(© M. Linnenbach)

Bau- und Wertstoffhof der Gemeinde Eschelbronn auf dem ehemaligen Steinbruchgelände am Wengertsberg.

Die Gemarkung Eschelbronn liegt am nördlichen Rand des Kraichgauer Hügellandes. Den Ortsmittelpunkt bildet eine flache Talmulde, die vom Schwarzbach und vom Neubach durchflossen wird. Auf der Nordseite des Tals, am Hangfuß des Wengertsbergs (auch Wingertsberg genannt), findet sich zwischen dem eiszeitlich abgelagerten Löß ein Prallhang des Schwarzbachs, an dem Mittlerer Muschelkalk aufgeschlossen ist (s. Karte).

In direktem Verlauf zum Prallhang entstand 1861 die Trasse der Badischen Odenwaldbahn (Heidelberg - Mosbach), für deren Bau das anstehende Gestein unmittelbar Verwendung fand. Darüberhinaus weisen die Abbruchkanten stellenweise bräunliche Erzadern auf. In der Hauptsache handelt es sich um Blei- oder Zinkerze. Rohstoffe, die früher sehr begehrt waren und vermutlich sowohl hier als auch im benachbarten Steinbruch Kallenberg abgebaut wurden.

Auf dem stillgelegten Steinbruchgelände hat heute der Bau- und Wertstoffhof der Gemeinde Eschelbronn Einzug gehalten. Die aufgelassenen Muschelkalkformationen auf dem Betriebsgelände lassen sich nach Rücksprache mit dem Baufhof aus nächster Nähe gut betrachten. In seiner landesweiten Datenbank stuft das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) in Freiburg die offenen Felsflächen als schutzwürdiges Naturdenkmal ein - (s. Fachliche Details).

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