Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Umweltinformationssystem BW
Baden-Württemberg
BW-Standardkarte
Wählen Sie aus:
Suche
Suche in …
Beispiele zum Thema
Nächstes Beispiel
Boden und Ernährung (1/2)
Weinanbau in Baden-Württemberg
Weinberge bei Lauda-Königshofen-Gerlachsheim im Tauberland
(Element 1 von 11: Bild)
Bild: Weinberge im Tauberland TP_BGL9_10_174
Erstes Element Vorheriges Element Bild vergrößern Nächstes Element Letztes Element

 

Die Weinberge im nördlichsten Anbaugebiet Badens sind heute wegen der relativ kurzen Vegetationsperiode und der Gefahr von Spätfrösten ausschließlich auf die besten Süd- und Südwestlagen beschränkt. Im Sommer fällt wenig Niederschlag und dieser oft als Starkregen, der z. T. oberflächlich abfließt und dem Pflanzenwachstum nicht zur Verfügung steht, sodass auch Trockenheit auf den steinigen Muschelkalkböden zum Problem werden kann.

 

Weinbau

Regionen:

Baden - Es gilt als das "südlichste" und ausdehnungsmäßig längste Anbaugebiet. Es beginnt nördlich von Heidelberg und erstreckt sich bis nach Meersburg. Die klimatischen und geologischen Unterschiede sind daher beträchtlich. Die Bodenarten reichen von Kies über Kreide, Lehm, Löß, Vulkangestein bis zum Muschelkalk. Entsprechend vilefältig sind auch die badischen Weine im Geschmack.

Württemberg - Zwischen Reutlingen im Süden und Bad Mergentheim im Norden liegen die schwäbischen Weinberge (bzw. Weingärten) an den Hängen des Neckars und seiner zahlreichen Nebenflüsse. Sie weisen vielfältige Klima- und Bodenverhältnisse auf. Rund 60% der Reben stocken in Württemberg auf Keuper, weitere 20% auf Muschelkalk.

 

Tag des Bodens 2012 Baden-Württemberg

 

Tag des Bodens 2012 im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Emmendingen-Hochburg

Tag des Bodens am 07.12.2012 in Emmendingen-Hochburg
(© RP Freiburg)

Das diesjährige Motto der Veranstaltung war „Boden und Ernährung“. Turnusgemäß wurde der Tag des Bodens 2012 Jahr vom Regierungspräsidium Freiburg Ref. 52 Wasser und Boden organisiert. Für das Streben nach gesunden Nahrungsmitteln auf fruchtbaren und schadstofffreien Böden stand symbolisch die Verkostung von Kartoffeln, Äpfeln und Wein.

Nach der Eröffnung und Begrüßung durch Landrat Hurth, Regierungsvizepräsident Ficht und einem Vertreter der Stadt Emmendingen folgten Vorträge zu aktuellen Bodenschutzthemen. Dazu zählten Schwermetallbelastungen durch den historischen Bergbau im Landkreis Emmendingen, konkurrierende Nutzungsansprüche an Böden sowie der Themenkreis Klimawandel und Landwirtschaft. In den hellen und neu renovierten Räumlichkeiten des Bildungszentrums kamen die zahlreichen Rollups zum Thema Bodenschutz und Moore in Baden-Württemberg der (LUBW) Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz gut zur Geltung.

Das Sonderthema Moore passte zum Boden des Jahres 2012, dem Niedermoor, welcher im Raum daneben vom Bundesverband Boden (BVB) vorgestellt wurde. Die Möglichkeit, Bodenproben am Stand der LUBW auf Schwermetalle untersuchen zu lassen, wurde wieder von vielen Gartenbesitzern genutzt. Das Landratsamt Emmendingen interpretierte die gemessenen Schwermetallgehalte und machte Aussagen darüber, ob die Werte als hoch oder niedrig anzusehen sind und welche Anbaubeschränkungen möglicherweise gelten könnten.

Das Referat 93 Landesbodenkunde des Regierungspräsidiums Freiburg stellte die bodenkundliche Landesaufnahme in den Mittelpunkt. Außerdem wurde der „Weinbauatlas“ präsentiert, der in der traditionellen Weinbauregion des Landkreises nicht fehlen durfte. Abgerundet wurden die virtuellen Begehungen im Weinberg durch ein Gläschen Wein.