Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Umweltinformationssystem BW
Baden-Württemberg
BW-Standardkarte
Wählen Sie aus:
Suche
Suche in …
Beispiel zum Thema
Jährliche Abfallmenge pro Person
Abfallmengen, Abfallarten
Papier kann den Recyclingprozess mehrfach durchlaufen
(Element 5 von 5: Bild)
Bild: Papier
Erstes Element Vorheriges Element Bild vergrößern Nächstes Element Letztes Element

Das Recycling von Papier leistet einen Beitrag wesentlichen Beitrag zum Ressourcenschutz. Aus alten Papierprodukten und Kartonagen können die gleichen Produkte wieder hergestellt werden.

Jährliche Abfallmenge pro Person

Im Jahr 2015 fielen in Baden-Württemberg pro Einwohner im Durchschnitt 353 kg Abfälle aus Haushalten als Haus- und Sperrmüll, Bioabfall oder Wertstoff an. Das Pro-Kopf-Aufkommen an Haus- und Sperrmüll erreichte mit 142 kg pro Jahr den niedrigsten Wert seit 1990. Die getrennt erfassten Wertstoffe betrugen 166 kg und die Abfälle aus der Biotonne summierten sich auf 45 kg pro Einwohner und Jahr. Diese beiden Fraktionen machen damit rund 60 % des häuslichen Abfallaufkommens aus.

Separat erfasste kommunale Grünabfälle beliefen sich auf 967.000 Tonnen. Davon wurden gut zwei Drittel einer biologischen Verwertung zugeführt und knapp ein Drittel direkt energetisch verwertet, z. B. in einem Blockheizkraftwerk.
Papier, Pappe und Kartonagen bilden mit knapp 50 Gewichts-% weiterhin die größte Wertstofffraktion, gefolgt von Glas (16 %), Holz (14 %), Kunststoffen und Metallen (je 6 %).

 

Abfälle aus dem privaten Bereich

 

Haushaltsabfälle in Baden-Württemberg

Bild: Sperrmüll
Sperrmüll, unsortiert
(© LUBW, Autor: M. Grümer)

Als Spermüll werden häufig Möbelstücke und andere unhandliche Gegenstände zu einem Sammeltermin raus gestellt. Eine Aufteilung in Holz, Metallteile und Kunststoff ist für das Abfallunternehmen sehr hilfreich und erleichtert die Arbeit.

Im Jahr 2016 fielen in Baden-Württemberg pro Einwohner im Durchschnitt 355 kg Abfälle aus Haushalten als Haus- und Sperrmüll, Bioabfall oder Wertstoff an. Das Pro-Kopf-Aufkommen an Haus- und Sperrmüll  erreichte mit 141 kg pro Jahr den niedrigsten Wert seit 1990. Die getrennt erfassten Wertstoffe betrugen 166 kg und die Abfälle aus der Biotonne summierten sich auf 49 kg pro Einwohner und Jahr. Diese beiden Fraktionen machen damit rund 60 % des häuslichen Abfallaufkommens aus.

Abfälle aus Haushalten umfassen Wertstoffe (Papier, Glas, Kunststoff, Metall, Verbundstoffe und Textilien), Restabfall, Bioabfall und Grünschnitt sowie Sperrmüll und Elektroschrott. Die Abfälle werden z. B. zu Sekundärrohstoffen aufbereitet oder dienen als Energielieferant für Industriezweige.

"Abfall wird wieder Ressource"

Die Verwertungsmöglichkeiten von Abfällen stehen in direktem Zusammenhang mit deren Trennung im Haushalt. Für manche Abfälle steht vor der eigenen Haustür eine Mülltonne, andere müssen auf Recycling- oder Wertstoffhöfe gefahren werden und wieder andere werden in speziellen Sammlungen abgeholt.

Die Organisation der Sammel- und Trennsysteme obliegt dem öffentlich-rechtlichen Entsorger (örE), also den Stadt- und Landkreisen. Sie wickeln die Abfallsammlungen ab und führen die Entsorgung anhand eines Abfallwirtschaftsplans durch.

Die Sammel- und Trennsysteme der Stadt- und Landkreise unterscheiden sich bezüglich mancher Abfälle. Je nach Organisation gibt es spezielle Abfallbehälter, Abfuhrrhythmen oder Sammelgruppen. Verpackungsabfälle werden im gelben Sack, der Wertstofftonne oder auf dem Recyclinghof erfasst. Genauere Hinweise zur regionalen Abfallwirtschaft finden sich auf den Internetseiten der Kommunen bzw. Stadt- und Landkreisen.

Bild: Abfallmengen 2016
Abfallmengen 2016
(© LUBW)