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Wertstoffe
Beispiele für Wertstoffabfälle
Wertstofftonnen der Stadt Karlsruhe
(Element 1 von 7: Bild)
Bild: Wertstofftonnen
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In Karlsruhe werden Wertstoffe über die Wertstofftonne gesammelt und anschließend sortiert.

Wertstoffe

Der Name Wertstoffe ist eine passende Bezeichnung für viele Abfälle. Bereits in der Bronzezeit wurde beispielsweise Metall recycelt. Es wurde eingeschmolzen und zu anderen Gebrauchsgegenständen verarbeitet. Bis heute sind Metalle die weltweit am häufigsten recycelte Abfallfraktion. Metalle wie Aluminium können über viele Jahre im Stoffkreislauf verbleiben, ohne an Qualität zu verlieren.

Ebenso kann Glas beliebig oft eingeschmolzen werden, ohne dass sich dessen Qualität verringert.

Das Recycling von Papierfasern ist besonders ökologisch gegenüber der Fasergewinnung aus Holz. Viele Abfallfraktionen können somit natürliche Rohstoffe ersetzen und sind eine wichtige wirtschaftliche und ökologische Ressource.

 
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Wertstoffsammlung im Haushalt

Bild: Geldscheine
Wertstoffe sind nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch ökonomisch
(© Autor: LUBW)

Zu den Wertstofffraktionen zählen Altpapier, Altglas, Kunststoffe, Altmetalle, Verbundstoffe und Alttextilien. Durch eine sinnvolle Verwertung dieser Abfälle werden Primärrohstoffe ersetzt und natürliche Ressourcen geschont. Glas kann durch Einschmelzen wieder zu neuem Glas verwertet werden. Kunststoffe können als Sekundärrohstoff wieder in der Kunststoffproduktion eingesetzt werden oder als Brennstoff den Rohstoff Erdöl ersetzen.

Besonders beim Papier zeigen sich die positiven Auswirkungen einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Insgesamt wird in Deutschland Papier aus 1,5 kg Holz pro Person und Tag benötigt. Durch einen durchschnittlichen Altpapieranteil von 50 % können 750 g Holz pro Person und Tag eingespart werden. Mit dem Erhalt der Wälder bleiben biologische Lebensräume bestehen und die nötigen Energieträger zur Papierherstellung werden geschont.

„Durch das Papierrecycling bleiben pro Person jährlich 270 kg Holz in Deutschland erhalten."