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Einführung: Abfall als Ressource

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Ressourcenschonung durch Kreislaufwirtschaft

Täglich nutzen wir Ressourcen. Nahezu alle Dinge, die uns umgeben und mit denen wir uns befassen, ob Einrichtungsgegenstände, Fahrzeuge, Konsumgüter oder Lebensmittel, werden am Ende ihrer Nutzungsphase zu Abfall. Konsum ist somit unmittelbar mit der Erzeugung von Abfall verbunden. Das globale Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum vergrößert den Druck auf natürliche Ressourcen wie Rohstoffe, Flächen und biologische Vielfalt.

Heute sind Abfälle keine Reststoffe mehr, die beseitigt werden müssen, sondern wichtige Rohstofflieferanten für Produktionsprozesse. Dies kommt in dem Begriff Kreislaufwirtschaft zum Ausdruck.

Die heutige Abfallwirtschaft hat sich zur Kreislaufwirtschaft weiterentwickelt. In vielen Fällen ist das Recycling von Stoffen die ökologisch und ökonomisch günstigere Option. Abfall wird zur Rohstoffquelle für neue Produkte. Zwei Beispiele: Aus gebrauchten PET-Flaschen können wieder neue Flaschen hergestellt werden. Alte PET-Flaschen ersetzen somit kostbares Rohöl. Durch das Recycling von Papier werden neben Holz auch große Mengen Wasser und Energie eingespart.

Die Ausrichtung der Abfallwirtschaft in Richtung Ressourcen- und Klimaschutz ist eine globale Aufgabe. Die Emissionen klimaschädlicher Gase wie CO2, Methan und Lachgas sollen reduziert werden. Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich hierzu zum Ziel gesetzt, die Verwertung von Abfällen so voranzubringen, dass die klimaschädliche Deponierung von organischen Abfällen überflüssig wird. In Deutschland wird dies bereits seit 2005 umgesetzt und damit die Emission von Treibhausgasen erheblich reduziert.

Übersicht:

1 Ressourcenschonung durch Kreislaufwirtschaft