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Steinbrüche am Armenberg
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Steinbrüche am Armenberg
Aufgeschlossene Abbruchkante am Armenberg
(Element 1 von 3: Bild)
Bild: Abbruchkante am Armenberg
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Aufgeschlossene Sandsteine der Schilfsandsteinformation. Darüber lagern Löss und Humus.

Steinbrüche am Armenberg:
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Steinbrüche am Armenberg

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Stillgelegte Steinbrüche am Armenberg bei Östringen (Ldkr. Karlsruhe)

Bild: Steinbrüche am Armenberg, Östringen, Ldkr. Karlsruhe
Ehemalige, verstürzte Abbruchkante am Armenberg (Aufn. 2013)
(© LUBW, Autor: M. Linnenbach)

Bruchscholle in der Schilfsandsteinformation.

Am Armenberg, östlich der Stadt Östringen im Kraichgauer Hügelland, finden sich ein ganze Reihe stillgelegter Steinbrüche mit zahlreichen Abbruchkanten, die inzwischen von der Vegetation wieder überwuchert sind. Die überwiegend löss- und lösslehm verhüllten Waldflächen nahe der Ulrichsbruch-Siedlung werden im Untergrund aus den Mittleren Keuperformationen Schilf- u. Stubensandstein aufgebaut, die nur an den Talflanken zutage treten. Tiefer eingeschnittene Hänge, wie hier am Armenberg, lassen den gelblich gefärbten Schilfsandstein hervortreten, der offensichtlich über längere Zeiträume abgebaut wurde. Vermutlich wurde stellenweise auch Löss als Bausand gewonnen. Auf der topografischen Karte sind die vielfach verästelten Steinbruchflächen noch gut erkennbar (s. Karte).

Zahlreiche Gebäude der Östringer Altstadt bestehen aus Schilfsandstein. Dies lässt die Vermutung zu, dass die Steinbrüche am Armen- und am Ulrichsberg früher von den Einwohnern aus Östringen als gemeindeeigene Abbruchstätten intensiv genutzt wurden.

Übersicht:

1 Stillgelegte Steinbrüche am Armenberg bei Östringen (Ldkr. Karlsruhe)