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NABU-Garten Heidelberg-Handschuhsheim

 

NABU-Garten Heidelberg-Handschuhsheim

 
Bild: NABU-Garten, Stadt Heidelberg
NABU-Erlebnisgarten in Heidelberg-Handschuhsheim
(© privat, Autor: B. Grießmann)

Natur-Erlebnisgarten der NABU-Gruppe Heidelberg am Fuß des Heiligenbergs in Handschuhsheim.

 
Bild: NABU-Garten, Stadt Heidelberg, Feigenbaum
NABU-Garten an der Bergstraße
(© privat, Autor: B. Grießmann)

Der NABU-Garten in Heidelberg-Handschuhshein verfügt über ein großes Artenspektrum. In dem milden Klima an der Bergstraße gedeihen selbst Feigenbäume (Ficus carica).

Inmitten einer vielfältigen durch Obst- und Weinanbau geprägten Kulturlandschaft am nördlichen Stadtrand Heidelbergs bewirtschaftet die NABU-Gruppe Heidelberg ein Gartengrundstück. Der Garten wurde gemeinsam mit Kindern und Aktiven zu einem Natur-Erlebnis- und Biogarten angelegt, gefördert durch das Softwareunternehmen SAP Walldorf und der Stadt Heidelberg.

Eine wichtige Zielgruppe sind Kinder. Sie führen Experimente zu Boden, Wasser und Pflanzenwachstum durch. Dabei lernen sie, wie aus einem Samen eine Pflanze sich entwickelt und aus einer Blüte eine Frucht. Nahezu spielerisch erfahren sie spannende Informationen über heimische Tiere und Pflanzen. Angeboten werden auch Ferienfreizeiten und Erlebnisnachmittage, die allen Teilnehmern die Zusammenhänge der Natur erklären und näherbringen.

Aktive Mitglieder des NABU pflegen den Garten und führen Veranstaltungen wie Schnittkurse für Kräuter oder Pflanzenbörsen durch. Der Wildstaudenverkauf fördert die Verbreitung heimischer Pflanzen in privaten Gartenanlagen. Auf dem alljährlichen Sommerfest haben die Besucher die Möglichkeit, sich umfassend über die naturnahe Gartengestaltung zu informieren. Hügelbeete und Komposthaufen zeigen die Möglichkeiten einer traditionellen und naturnahen Bewirtschaftung auf. Eine Kräuterspirale ist das Zuhause einer Eidechsenfamilie.

Daneben bietet der Garten weitere Attraktionen. So geben Nisthilfen für Insekten Einblicke in die faszinierende Lebensweise dieser Tiergruppe. Eine Wildblumenwiese lockt zahlreiche Wildbienen und Schmetterlinge an. Auf einem Barfußpfad können Besucher an warmen Tagen spielerisch ihre Sinne schärfen. Ein Weidentipi sowie Sitzmöglichkeiten aus Baumstümpfen laden zum Verweilen ein. Eine Hütte in Lehmbauweise errichtet mit  Trockenrasendach, bietet Schutz bei schlechtem Wetter. Ökologisch ist auch die eingebaute Rindenmulchtoilette.

Das Projekt lebt überwiegend von den Aktiven, die hier ehrenamtlich Ideen und Arbeitskraft einbringen. Interessierte sind eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Der NABU-Garten kann nach Voranmeldung besichtigt werden. Weitere Informationen finden sich unter den nachstehenden weblinks.