Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Umweltinformationssystem BW
Bild: Hohenloher Ebene bei Wolpertshausen TP_BGL9_10_3
Hohenloher Ebene bei Wolpertshausen
(© LGRB, Autor: K.Rilling)

Typische Böden auf den ebenen Scheitelbereichen sind hier Pseudogley-Parabraunerden aus Lösslehm. Aufgrund des schwerdurchlässigen Lettenkeupertons unter dem meist nur 0,5–2 m mächtigen Lösslehm weisen die Böden deutliche Staunässemerkmale auf. In den hängigen Randbereichen sind meist tonige, z. T. auch sandige Böden aus verwittertem Lettenkeupergestein verbreitet (Pelosole, Pararendzinen, Braunerden). In dem Muldental finden sich Böden aus abgeschwemmtem Bodenmaterial (Kolluvisole) Sie weisen an dieser Stelle kaum Vernässungsmerkmale auf, da der in der Mulde einsetzende Obere Muschelkalk durch die Verkarstung eine natürliche Drainagewirkung besitzt. Eindrucksvolle Zeichen der Verkarstung sind hier auch die beiden Dolinen im Gebüsch und rechts neben dem Weg im Acker.