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Bauland, Tauberland und Hohenloher Ebene
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Bauland, Tauberland, Hohenlohe
Flachwellige Gäulandschaft im Tauberland
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Bild: Flachwellige Gäulandschaft im Tauberland TP_BGL9_10_14
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Typische flachwellige Gäulandschaft im Tauberland nördlich von Großrinderfeld mit fruchtbaren Lössböden (erodierte Parabraunerden)

Bauland, Tauberland und Hohenloher Ebene:
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Bauland, Tauberland und Hohenloher Ebene: Verbreitung der Böden

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Bodengesellschaften im Bauland

Bild: Bauland Eberstadt BK50
Ausschnitt aus der digitalen Bodenkarte 1:50 000 (BK50) bei Buchen-Eberstadt, hinterlegt mit dem digitalen Geländemodell
(© Autor: LGRB)

Der Kartenausschnitt zeigt die Bodenverhältnisse im westlichen Bauland bei Buchen-Eberstadt. Im Ostteil des Ausschnitts und südwestlich von Eberstadt bilden die Gesteine des Oberen Muschelkalks den Untergrund, während im Westen und Nordwesten die Gesteine des Unteren und Mittleren Muschelkalks bestimmend sind. Kalksteine des Unteren Muschelkalks werden in einem Steinbruch bei Eberstadt abgebaut (501). Direkt daneben befindet sich die Eberstadter Tropfsteinhöhle.

Auf den hügeligen Gäuflächen im Oberen Muschelkalk findet sich ein kleinräumiger Wechsel verschiedener, oft flachgründiger, steiniger Tonböden aus Verwitterungsrückständen von Kalk- und Tonmergelsteinen (i24: Rendzina, Terra fusca, Pararendzina, Pelosol). In flachen Reliefpositionen, meist unter Wald, dominieren stellenweise die etwas weiterentwickelten, entkalkten Böden (i50, i22: Terra fusca, Pelosol, Braunerde-Pelosol). Extrem flachgründige Kuppen und Hochflächenränder sind in Einheit i3 ausgewiesen. Am günstigsten sind die Bodenverhältnisse dort, wo der Muschelkalk von mehr oder weniger mächtigen lösslehmhaltigen Deckschichten oder von Lösslehm bedeckt ist (i38, i33: Parabraunerde) sowie in den Trockentalmulden, in denen sich das durch Bodenerosion von den Hängen abgeschwemmte Bodenmaterial angesammelt hat (i64, i65: Kolluvisol).

Flachgründige, steinige Böden (Rendzina) aus Karbonatgestein des Mittleren und Unteren Muschelkalks sind in den Einheiten i7, i8 und i4 ausgewiesen. In anderen Kartiereinheiten dominieren eher steinärmere Tonböden, die aus Lösungsrückstand der Karbonatgesteinsverwitterung (Terra fusca, i51) oder eher aus Verwitterungsmaterial von Tonmergelsteinen entstanden sind (Pelosol, i21). Besonders an ostexponierten Flachhängen tritt eine Bodengesellschaft auf die durch das Vorhandensein geringmächtiger lösslehmhaltiger Deckschichten bestimmt ist (i42: Parabraunerde, Pelosol-Parabraunerde, Terra fusca-Parabraunerde).

Der Kartenausschnitt zeigt die Bodenverhältnisse im westlichen Bauland bei Buchen-Eberstadt. Im Ostteil des Ausschnitts und südwestlich von Eberstadt bilden die Gesteine des Oberen Muschelkalks den Untergrund, während im Westen und Nordwesten die Gesteine des Unteren und Mittleren Muschelkalks bestimmend sind. Kalksteine des Unteren Muschelkalks werden in einem Steinbruch bei Eberstadt abgebaut (501). Direkt daneben befindet sich die Eberstadter Tropfsteinhöhle.

Auf den hügeligen Gäuflächen im Oberen Muschelkalk findet sich ein kleinräumiger Wechsel verschiedener, oft flachgründiger, steiniger Tonböden aus Verwitterungsrückständen von Kalk- und Tonmergelsteinen (i24: Rendzina, Terra fusca, Pararendzina, Pelosol). In flachen Reliefpositionen, meist unter Wald, dominieren stellenweise die etwas weiterentwickelten, entkalkten  Böden (i50, i22: Terra fusca, Pelosol, Braunerde-Pelosol). Extrem flachgründige Kuppen und Hochflächenränder sind in Einheit i3 ausgewiesen. Am günstigsten sind die Bodenverhältnisse dort, wo der Muschelkalk von mehr oder weniger mächtigen lösslehmhaltigen Deckschichten oder von Lösslehm bedeckt ist (i38, i33: Parabraunerde) sowie in den Trockentalmulden, in denen sich das durch Bodenerosion von den Hängen abgeschwemmte Bodenmaterial angesammelt hat (i64, i65: Kolluvisol).  

Flachgründige, steinige Böden (Rendzina) aus Karbonatgestein des Mittleren und Unteren Muschelkalks sind in den Einheiten i7, i8 und i4 ausgewiesen. In anderen Kartiereinheiten dominieren eher steinärmere Tonböden, die aus Lösungsrückstand der Karbonatgesteinsverwitterung (Terra fusca, i51) oder eher aus Verwitterungsmaterial von Tonmergelsteinen entstanden sind (Pelosol, i21). Besonders an ostexponierten Flachhängen tritt eine Bodengesellschaft auf die durch das Vorhandensein geringmächtiger lösslehmhaltiger Deckschichten bestimmt ist (i42: Parabraunerde, Pelosol-Parabraunerde, Terra fusca-Parabraunerde).

 

Informationen und Bezugsmöglichleiten von Bodenkarten und weiteren geowissenschaftlichen Produkten finden Sie unter lgrb-bw.de