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Klimafreundliches Bauen und Sanieren
Bild: Dachsanierung
Beim Sanieren sollten frühzeitig Energiesparmaßnahmen einbezogen werden
(© LUBW, Autor: B. Grießmann)

Übersicht Tipps zum klimafreundlichen Bauen und Sanieren

 

  • Wohnraum gut ausnutzen
  • Gesamtkonzept entwickeln
  • Gebäudehülle dämmen
  • wärmeisolierende Fenster einsetzen
  • moderne Heiztechnologien einsetzen
  • Erneuerbare Energien einsetzen
  • Passiv-/ Niedrigenerigehaustechnik prüfen
 

Verbrauchertipps für mehr Klimaschutz

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Bauen und Sanieren (Tipp 25)

 
Bild: Energieeffizienztes Haus
Einsparpotenziale im Gebäudebereich
(© LUBW)
 
Bild: Klimaschutzmaßnahme Hausdämmung
Gedämmte Häuser sparen Energie und tragen zum Klimaschutz bei
(© Autor: BV Schneidereit Bretten)
 
Bild: Wohnbebauung Freiburg
Konversionsmaßnahme Quartier Vauban, Freiburg i.Br.
(© LUBW, Autor: Stadt Freiburg)

Konversionsmaßnahme im Quartier Vauban (ehem. französische Kaserne) in der Stadt Freiburg/i.Br. Die gezielte Ausweisung von innerstädtischen Wohngebieten mit erhöhter Lebensqualität trägt maßgeblich dazu bei, das Wohn- und Arbeitsumfeld zu verbessern, um dadurch Einwohner in der Stadt zu halten bzw. für die Stadt zurück zu gewinnen. Der Stadtteil Vauban gilt auch als Vorzeigeprojekt für klimafreundliches Wohnen.

 

Tipp 25: Energie sparend bauen und sanieren

Rohstoffe werden knapper. Die Energiekosten steigen. Was liegt da für den Häuslebauer näher, als auf eine möglichst effiziente Bauweise zu achten? Doch auch die nachträgliche Sanierung lohnt sich, selbst wenn für Energiesparmaßnahmen höhere Investitionen getätigt werden müssen. Über die Jahre ergibt sich ein Amortisationseffekt. Am teuersten wird es, wenn man nichts tut. Und das Beste an der Sache: Jede Energiesparmaßnahme ist gleichzeitig auch eine Klimaschutzmaßnahme.

Klimaschutz-Maßnahmen im Gebäudebereich:

  • Wärmedämmung der Außenwand, des Dachs oder der Kellerdecke
  • Einsatz von Isolierglas-Fenstern
  • Austausch der alten Heizanlage gegen ein effizientes Modell
  • Umstellung des fossilen Energieträgers (z.B. Gas statt Heizöl)
  • Nutzung regenerativer Energieträger (Sonne, Geothermie etc.)
  • Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung

Bei allen Fragen rund um das energetische Sanieren und Bauen stehen Ihnen die regionalen Energieagenturen mit Rat und Tat zur Seite.

Und als Mieter...?

Problematischer als bei Eigentumsobjekten ist die Sanierung bei Mietobjekten. Da die Mieter die Energiekosten tragen, gibt es für die Vermieter keine Anreize, in Energie sparende Technik zu investieren.
Müssen Vermieter oder Wohnungsbauunternehmen sich jedoch um Mieter bemühen, kann ein gut saniertes Haus mit geringen Energiekosten durchaus ein strategischer Vorteil sein.

Wärmedämmung - Bleibt der Tierschutz auf der Strecke?

Grundsätzlich sind gedämmte Wände und Dächer zu begrüßen. Die Sanierungsmaßnahmen dürfen aber nicht dazu führen, dass Tiere komplett ausgesperrt werden. Ein bekanntes Beispiel ist der Rückgang von Spatzen, die als Höhlenbrüter immer weniger Nistmöglichkeiten vorfinden. Grundsätzlich sollten Alternativen angeboten werden, z.B. zusätzliche Nisthilfen.