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Klimafreundliche Mobilität
Bild: Symbol E-Auto
Symbol Elektroauto
(© privat, Autor: B. Grießmann)

Übersicht Tipps zur klimafreundlichen Mobilität

 

  • keine unnötigen Strecken mit dem Auto zurücklegen
  • öfter ÖPNV und Fahrrad benutzen
  • Zug statt Flugzeug: Fernziele vermeiden
  • Energie sparende Fahrweise
  • auf optimalen Reifendruck achten
  • keine unnötigen Lasten transportieren
  • nicht benötigte Dachgepäckträger abmontieren
  • Carsharing nutzen
  • Neue Antriebstechnologien nutzen
 

Verbrauchertipps für mehr Klimaschutz

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Mobilität (Tipp 15-19)

 
Bild: Carsharing
Carsharing - Autoteilen erfreut sich immer größerer Beliebtheit
(© LUBW, Autor: B. Grießmann)

Tipp 16: Es muss nicht immer das eigene Auto sein

Wenn Sie nur ab und zu mal ein Auto benötigen, können Sie sich auch überlegen, den eigenen Wagen abzuschaffen und Mitglied bei einer Carsharing-Gesellschaft zu werden. Damit sparen Sie ca. 150-300 kg CO2 pro Jahr ein. Die einzelne Fahrt ist zwar teurer als mit dem eigenen PKW, bei einer Kilometerleistung von weniger als 12.000-15.000 km/Jahr sind die Gesamtkosten in der Regel aber niedriger, da keine laufenden Kosten für Versicherung, Reparaturen oder Wertverlust anfallen.

 
Bild: Fahrrad
Fahrräder - ideales Fortbewegungsmittel für kurze und mittlere Entfernungen
(© privat, Autor: B. Grießmann)
 
Bild: Stromtankstelle Hockenheim
Zukunftsmusik? Stromtankstelle in Hockenheim (Rhein-Neckar-Kreis)
(© privat, Autor: B. Grießmann)

Der Mobilitätsbedarf nimmt weltweit dramatisch zu. Besonders in den großen Städten kumulieren die Verkehrsprobleme.Der Verkehr führt zu Staus, beschleunigt den Klimawandel und belastet die Luftqualität in den Städten. Öffentliche Verkehrsmittel leisten schon jetzt einen wichtigen Beitrag zur umweltfreundlichen Deckung des Mobilitätsbedarfs. Die Betreiber rechnen bis 2025 mit einem zusätzlichen Fahrgastaufkommen von 40 bis 45 Prozent.

Tipp 15: Lassen Sie öfter mal das Auto stehen!

Der Verkehr ist in Deutschland mit rund 18% an den CO2-Emissionen beteiligt. Im Individualverkehr ergeben sich große Einsparpotenziale. 25% der zurückgelegten Fahrten sind kürzer als 3 Kilometer und können bequem mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Lassen Sie den PKW öfter mal stehen und benutzen Sie stattdessen das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr.

Tipp 16: Es muss nicht immer das eigene Auto sein

Wenn Sie nur ab und zu mal ein Auto benötigen, können Sie sich auch überlegen, den eigenen Wagen abzuschaffen und Mitglied bei einer Carsharing-Gesellschaft zu werden. Damit sparen Sie ca. 150-300 kg CO2 pro Jahr ein. Die einzelne Fahrt ist zwar teurer als mit dem eigenen PKW, bei einer Kilometerleistung von weniger als 12.000-15.000 km/Jahr sind die Gesamtkosten in der Regel aber niedriger, da keine laufenden Kosten für Versicherung, Reparaturen oder Wertverlust anfallen.

Tipp 17: Vermeiden Sie Flugreisen!

Der Flugverkehr ist besonders schädlich für das Klima. Bei einer typischen Urlaubsreise fallen pro Person etwa 925 kg CO2-Äquivalente an. Fernreisen per Flugzeug machen zwar nur knapp 3% aller Reisen aus, verursachen aber 17 % der klimaschädlichen Emissionen im Tourismus.

Was ist zu beachten? Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und machen Sie öfter Urlaub im eigenen Land. In Deutschland und den angrenzenden Ländern gibt es jede Menge interessante Urlaubsziele, es muss nicht immer eine Fernreise sein.
Sehr entspannt reisen Sie mit dem Zug, der eine sehr günstige Ökobilanz hat. Auch Reisebusse schneiden hinsichtlich der CO2-Bilanz sehr gut ab und übertreffen in einigen Emissions-Parametern sogar die Bahn. Und ist eine Flugreise mal nicht zu vermeiden, kann diese durch eine Abgabe an ein Klimaschutzprojekt ausgeglichen werden. Damit Sie sicher sein können, dass Ihr Geld auch wirklich zielgerichtet eingesetzt wird, achten Sie auf das Gold Standard Qualitätssiegel.

Tipp 18: Achten Sie beim Autokauf auf die CO2-Emissionen!

Leider haben Fahrzeuge mit wegweisenden klimafreundlichen Antriebstechnologien eines gemeinsam: Sie befinden sich entweder in der Erprobung oder sind unerschwinglich teuer. Außerdem ist die Infrastruktur noch nicht weit genug entwickelt, um die Versorgung mit alternativen Energieträgern zu gewährleisten (z.B. Batteriestrom, Wasserstoff, Gas). Bis Elektro- oder Wasserstoffautos massentauglich sind, werden noch ein paar Jahre vergehen.

Bis dahin haben Autokäufer nur eingeschränkte Handlungsmöglichkeiten. Achten Sie bei der Anschaffung auf möglichst sparsame Verbrennungsmotoren. Neben den Verbrauchswerten geben Autohändler auch immer die CO2-Emissionen pro Kilometer an. Besonders effizient sind Autos mit Hybrid-Antrieb. Zusätzlich zum Verbrennungsmotor besitzen sie einen Elektroantrieb, der vorrangig beim Beschleunigen oder bei Fahrten in der Stadt zum Einsatz kommt. Die notwendige elektrische Energie wird beim Bremsen erzeugt. Diese Energierückgewinnung macht sich beim Kraftstoffverbrauch bemerkbar. Ein familientauglicher Hybrid-Mittelklassewagen verbraucht nicht mehr als 5 Liter auf 100 Kilometer.
Zur Orientierung erscheinen alljährlich Auto-Umweltlisten mit den klimafreundlichsten Modellen.

Tipp 19: Fahren Sie Energie sparend!

Schnelles Beschleunigen und hohe Endgeschwindigkeiten auf der Autobahn haben hohe CO2-Emissionen zur Folge. Fahren Sie vorausschauend, um häufiges Abbremsen und Anfahren zu vermeiden. Auch durch frühzeitiges Schalten können Sie Energie einsparen. Achten Sie außerdem darauf, keinen unnötigen Ballast im Kofferraum mit herumzuschleppen. Entfernen Sie Dachgepäckträger, die Sie aktuell nicht für Transportaufgaben benötigen.