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Klimafreundliches Bauen und Sanieren
Bild: Dachsanierung
Beim Sanieren sollten frühzeitig Energiesparmaßnahmen einbezogen werden
(© LUBW, Autor: B. Grießmann)

Übersicht Tipps zum klimafreundlichen Bauen und Sanieren

 

  • Wohnraum gut ausnutzen
  • Gesamtkonzept entwickeln
  • Gebäudehülle dämmen
  • wärmeisolierende Fenster einsetzen
  • moderne Heiztechnologien einsetzen
  • Erneuerbare Energien einsetzen
  • Passiv-/ Niedrigenerigehaustechnik prüfen
 

Verbrauchertipps für mehr Klimaschutz

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Förderprogramme Bauen und Sanieren

Bild: Klimaschutzmaßnahme Hausdämmung
Gedämmte Häuser sparen Energie und tragen zum Klimaschutz bei
(© Autor: BV Schneidereit Bretten)

Klimaschutz Plus! Baden-Württemberg

Ziel des Förderprogramms Klimaschutz Plus, das vom Ministerium für Umwelt und Verkehr aufgelegt wurde, ist die nachhaltige Senkung von CO2-Emissionen. Das Programm besteht aus den drei Säulen:

  • Allgemeines CO2-Minderungsprogramm für Nichtwohngebäude,
  • Allgemeines Beratungsprogramm sowie
  • Allgemeine Modellprojekte.

Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel können für alle drei Programmteile unter den im Folgenden formulierten Rahmenbedingungen und Fördergrundsätzen Zuschüsse gewährt werden.

KfW-Förderung

Die KfW-Förderbank bietet ein umfangreiches Förderprogramm für die Sanierung von Wohnraum an. Zielgruppe sind Privatpersonen, Wohnungsunternehmen und -genossenschaften.

Insgesamt stehen drei Förderprogramme zur Verfügung:

  • CO2-Gebäudesanierung: Für Altbauten, die auf den neusten energetischen Stand (nach Energie-Einsparverordnung EnEV) gebracht werden sollen. Hinweis: Die Förderung von Einzelmaßnahmen wurde zum 30.09.2010 eingestellt. Nicht mehr gefördert werden Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung sowie zum Austausch von Nachtspeicheröfen.
  • Wohnraum Modernisieren: Für Wohnungen, die energetisch saniert werden sollen. Unterstützt wird aber auch die Stilllegung leerstehenden Wohnraums.
  • Ökologisch Bauen: Für den Neubau von KfW-Energiesparhäusern, Passivhäusern, energietechnischen Einbauten in den Neubau

Die Antragsteller erhalten in der Regel Unterstützung in Form von zinsverbilligten Krediten oder Zuschüssen für Gutachterkosten. Bei Wohnungen werden energetische Sanierungsmaßnahmen mit maximal 50.000 Euro gefördert. Für allgemeine Sanierungsmaßnahmen liegt die Obergrenze bei 100.000 Euro. Förderfähig sind Gebäude, die vor dem 31.12.1994 errichtet wurden.