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Appenmühle, Daxlanden
Am Thomaswehr in Daxlanden, Mühlgraben zur Appenmühle (linke Abzweigung)
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Bild: Appenmühle Karlsruhe-Daxlanden
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Das Thomaswehr verzweigt die Alb flussabwärts in zwei Arme. Der linke Seitenarm fließt zur Appenmühle (Mühlgraben), der rechte Arm fließt ungehindert in Richtung Wörth. Unterhalb des Wehres beginnt ein relativ naturnaher Flussabschnitt. Beiderseits säumen Erlen die unverbauten Ufer.

Appenmühle:
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Wasserkraft - wichtige erneuerbare Energiequelle

 
Bild: Wasserkraftwerk Karlstor Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis
Kommunales Unterwasserkraftwerk am Karlstor in Heidelberg
(© privat, Autor: B. Grießmann)

Aus Gründen des Denkmalschutzes wurde das Wasserkraftwerk auf die Flusssohle des Neckars versenkt. Zu sehen ist nur das historische Stauwehr und eine Reinigungseinrichtung. Das Kraftwerkshaus mit jeweils zwei Rohrturbinen und Generatoren befindet sich unter dem rechten Wehr. Die erzeugte Energie deckt den Energiebedarf von ungefähr 5.000 Haushalten.

 
Bild: EnBW Turbinenhaus in Forbach
Turbinenhaus im ENBW Pumpspeicherkraftwerk Forbach (Ldkr. Rastatt)
(© LUBW, Autor: M. Linnenbach)

Das Turbinenhaus der EnBW (früher Badenwerk A.G.) verfügt über 5 wassergetriebene Turbinensätze (BBC) mit insgesamt 22.000 KW Leistung.

Jede Turbine durchströmen ca. 7 m 3 Wasser pro Sekunde.

Neben der Windenergie ist die Wasserkraft eine der ältesten durch den Menschen genutzten Form der Energieumwandlung. Sie ist derzeit die wichtigste erneuerbare Energiequelle, die zur Stromversorgung der Erdbevölkerung beiträgt. In der EU wurden 2008 rund 10 Prozent der elektrischen Energie durch Wasserkraftwerke gewonnen1. Der häufigste Kraftwerkstyp ist das Laufwasserkraftwerk. Die Bewegungsenergie des Flusswassers setzt eine Turbine in Gang, die über ein Getriebe mit einem Generator verbunden ist. Weitere Kraftwerkstypen sind Gezeiten-, Wellen- und Gletscherkraftwerke.

Im Zuge des Ausbaus der Erneuerbaren Energien werden Pumpspeicherwerke (PWS) eine immer größere Rolle spielen. Sie können Schwankungen aus Wind- und Solarkraftwerken ausgleichen, die aus der wechselnden Verfügbarkeit von Wind und Sonne resultieren. Ist genügend Strom vorhanden, wird ein Teil dafür genutzt, Wasser in ein höher gelegenes Staubecken zu pumpen. Bei Stromengpässen kann es wieder abgelassen werden. Dabei treibt es Turbinen zur Stromerzeugung an.

Die Schwarzenbachtalsperre bei Forbach (Ldkr. Rastatt) im Nordschwarzwald ist das wichtigste Bauwerk des Pumpspeicherkraftwerks Rudolf-Fettweis-Werk. Betreiber der bereits 1926 fertiggestellten Anlage. Eigentümer ist heute die EnBW. Seit einiger Zeit bereiten dem Betreiber die im Sommer zurückgehenden Niederschläge im Nordschwarzwald Probleme. Die Talsperre füllt sich nicht mehr so wie früher mit Oberflächenwasser - ein Zeichen des Klimawandels?. Klimaforscher erwarten für den Schwarzwald künftig trockenere Sommer und wärmere Winter.


 

1 Lt. Eurostat Energiestatistik

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