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Landschaftswandel

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Landschaftswandel in Baden-Württemberg - Bilder aus dem Zeitgeschehen

Wir leben heute in einer Kulturlandschaft, in die der nacheiszeitliche Mensch je nach seinen technischen Möglichkeiten und Bedürfnissen bis heute eingreift und verändert. Dabei verändert nicht nur der Flächenverbrauch unsere Kulturlandschaft, auch Flurbereinigungen oder Flussbegradigungen und heute wieder Renaturierungen oder Bergbauaktivitäten greifen in unsere Kulturlandschaft ein.

Mit dem landesweiten Flächenverbrauch geht in der Regel ein Verlust an landschaftlichem Freiraum einher, d.h. Lebensräume für Tiere und Pflanzen, siedlungsnahe Erholungsflächen und landwirtschaftliche Nutzflächen gehen verloren. Beim Neubau von Verkehrswegen werden nicht selten auch Wanderungskorridore beeinträchtigt oder größere zusammenhängende Freiräume zerschnitten, so dass der genetische Austausch zwischen einzelnen Populationen gefährdet und langfristig die biologische Vielfalt beeinträchtigt werden kann. Seit längerer Zeit strebt Baden-Württemberg daher an, die Inanspruchnahme bislang unbebauter Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke deutlich zurückzuführen.

Landschaftswandel ist ein fortlaufender Prozess. Die Kulturlandschaft wird entsprechend der technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen gestaltet. Die nachstehenden Fotos verdeutlichen, wie sehr sich das Landschaftsbild, aber auch die technische Entwicklung bei uns verändert hat. Insbesondere das heutige perfektionierte Straßenbild, mit zahlreichen Markierungen und Hinweisschildern sticht dabei besonders ins Auge.

Zwischen den Aufnahmen liegt ein Zeitsprung von über 50 Jahren.

 

Kreuzung bei Schönaich (Ldkr. Böblingen) 1950-er Jahre Landstrasse (L 1185) mit Kreuzung bei Schönaich (Ldkr. Böblingen) -  heute

Straßenkreuzung bei Schönaich (Ldkr. Böblingen)

Fotos: links: Schwenkel-Archiv, LUBW (© LMZ), rechts: W. Grönitz (© LUBW-Archiv).