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Böden als Quelle erneuerbarer Energie (1/3)
Nachwachsende Rohstoffe
Biomass to Liquid, Energieträger Strohballen
(Element 1 von 7: Bild)
Bild: Themenpark, Exkursion 2012, KIT Campus Nord
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Gewinnung von Biokraftstoffen aus Stroh, Forschungsprojekt am KIT, Campus Nord, Kalrsruhe-Leopoldshafen.

Bio-Kraftstoffe

Auf heimischen Böden gewachsende Rohstoffe leisten einen wichtigen Beitrag für eine importunabhängige und ressourcenschonende Rohstoff- und Energieversorgung.

Voraussetzung ist die kostengünstige Bereitstellung in den erforderlichen Mengen und Qualitäten sowie eine nachhaltige, umweltfreudliche Erzeugung der Produkte.

Große Hoffnungen setzt man vor allem auf Biokraftstoffe der 2. Generation, die eine besonders gute Klimabilanz haben. Für diesen Sprit können alle Pflanzenteile und damit auch Holzabfall genutzt werden. Holz wird in dem sogenannten BtL-Verfahren (= Biomass to Liquid / Biomasse zu Flüssigkeit) etwa erst in Gas umgewandelt und dann zu Ethanol verarbeitet.

weiterführende Information:

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Tag des Bodens 2009 Baden-Württemberg

 

Internationaler Tag des Bodens 2009 in Biberach a.d. Riß

 
Bild: Tag des Bodens, Landratsamt Biberach
Internationaler Tag des Bodens 2009 - Landratsamt Biberach
(© LUBW, Autor: Hartig)
 
Bild: Internationaler Tag des Bodens 2009
Großer Sitzungssaal im Landratsamt Biberach
(© LRA Biberach, Autor: B. Rothenhäusler)
 
Bild: Internationaler Tag des Bodens 2009
Die Bodenwerkstatt des LGRB im Foyer
(© LRA Biberach, Autor: B. Rothenhäusler)

Ausstellung des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) am Tag des Bodens 2009 in Biberach a.d.R.

Seit 2003 wird der Internationale Tag des Bodens alljährlich im Dezember bundesweit begangen. Auch in Baden-Württemberg findet seither eine entsprechende Würdigung dieser weitgehend noch unbekannten Biosphäre statt.

Mit der Veranstaltung am 04. Dezember 2009, am Landratsamt Biberach a.d. Riß, wurde auf die aktuellen Gefährdungen des Bodens und die Notwendigkeit des Bodenschutzes, insbesondere im Bereich der landwirtschaftlichen Bodennutzung, aufmerksam gemacht.

  • Wie werden unsere Böden durch die Bodenbearbeitung beeinflusst und verändert?
  • Mit welchen umweltschonenden Maßnahmen kann der Gefährdung des Boden begegnet werden?

Spezialisten aus unterschiedlichen Fachbereichen und Institutionen gaben hierzu Auskunft und luden die zahlreich erschienenen Besucher (ca. 100 Personen) zum Diskutieren und Mitmachen ein. Im Foyer des Landratsamtes stand ein vielfältiges Angebot an Informationsständen, Postern und Präsentationen zum Kennenlernen unserer Böden, ihrer Funktion und Nutzung sowie ihrer Verbreitung in Baden-Württemberg bereit.

Ein Schnelltest zur Beurteilung der natürlichen Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Böden konnte anhand von selbst mitgebrachtem Bodenmaterial ausprobiert werden. Ein tragbares Röntgen-Fluoreszenz-Gerät (RFA) der LUBW gab Auskunft über den Gehalt  an verschiedenen Elementen, wie z. B. Schwermetallen anhand mitgebrachter Bodenproben aus der Region Oberschwaben.

Wie in den Vorjahren, wurde die diesjährige Veranstaltung durch Behörden und Verbände, wie u.a. dem Umweltministerium, dem Regierungspräsidium Tübingen, dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB), dem Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg, dem Landratsamt Biberach und dem Bundesverband Boden e.V.- (Regionalgruppe Süd), unterstützt.

Wir danken allen Beteiligten und Besuchern!