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Spatschlucht

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Die Spatschlucht im Weiten Tal bei Schriesheim

Bild: Spatschlucht (2)
Die Spatschlucht bei Schriesheim (Rhein-Neckar-Kreis)
(© LUBW, Autor: C. Ritter)

Die relativ unbekannte Spatschlucht im Weiten Tal, oberhalb von Schriesheim, beeindruckt durch ihre bis zu zehn Meter hohen Felswände. Ihre Entstehung geht auf die früheren bergbaulichen Aktivitäten zurück, die in der Umgebung von Schriesheim intensiv betrieben wurden (z.B. Grube Anna-Elisabeth, Steinbruch am Ölberg). Der Schwerspat (Baryt BaSO4), der in der Schlucht von 1808 bis 1839 abgebaut wurde, diente den Menschen damals zur Herstellung von Porzellan und bleiweißer Farbe.

Neben Schwerspat finden sich in der Spatschlucht auch heute noch Spuren von Flußspat, Hämatit, Kupferkies und Malachit. Doch Vorsicht, die Felswände dürfen nicht durch Klopfen beeinträchtigt werden, da die gesamte Formation als Naturdenkmal ausgewiesen und damit geschützt ist. Erodiertes, am Boden liegendes Material kann in Form von sog. Handstücken mitgenommen werden. Angaben zur geologischen Situation vor Ort enthält das Blatt 6518 Heidelberg-Nord der Geologischen Karte von Baden-Württemberg 1 : 25.000.

Anfahrt

Für die Besucher erfolgt die Anfahrt von Schriesheim aus zunächst in Richtung Wilhelmsfeld über die Talstrasse (L 536) bis zum Hotel Scheid. Hier kann man das Auto parken und los geht´s in Richtung "Weites Tal". Nach ca. 1km gabelt sich der Weg und man geht rechts den Bärenbachweg entlang (s. oben Kartenansicht, bitte anklicken). Angemessenes Schuhwerk ist sehr zu empfehlen, da insbesondere bei Nässe erhöhte Rutsch- und Absturzgefahr in der Schlucht besteht.

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Übersicht:

1 Die Spatschlucht im Weiten Tal bei Schriesheim