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Südöstlicher Schwarzwald
Wasserfälle bei Triberg (Schwarzwald-Baar-Kreis)
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Bild: Wasserfälle bei Triberg
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Die bekannten Triberger Wasserfälle sind die höchsten ihrer Art in der Bundesrepublik Deutschland. Das Wasser der Gutach stürzt hier über Staffeln von Granitschwellen und haushohen Blöcken talwärts.

Im oberen Bereich der Wasserfallstrecke befindet sich ein Blockmeer aus mächtigen Granitblöcken (Triberger Granit) - Naturdenkmal.

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Schwarzwald: Südöstlicher Schwarzwald

 

Südöstlicher Schwarzwald

Bild: Doline im Oberen Muschelkalk
Doline nordwestlich von Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis)
(© LGRB, Autor: K. Rilling)

Doline im Oberen Muschelkalk nordwestlich von Donaueschingen

Der Südöstliche Schwarzwald unterscheidet sich von den anderen Schwarzwaldlandschaften durch die beherrschenden geologischen Formationen und die Erosionsstruktur der Flüsse Breg, Brigach und Gutach (dem Oberlauf der Wutach). Die Wutach floss in der letzten Eiszeit noch als sog.  „Feldbergdonau" durch das heutige Aitrachtal zur Donau, wurde aber gegen Ende des Eiszeitalters vor ca. 20 000 Jahren von einem Nebental des Hochrheins angezapft und nach Süden umgelenkt.

Der Naturraum gehört zum Grundgebirgsschwarzwald - im Westen dominieren Gneise und Granite, im Osten herrscht der aufgelagerte Buntsandstein an der Oberfläche vor. Die Flüsse haben sich aufgrund der vergleichsweise hohen Erosionsbasis der Donau (Brigach und Breg) nicht so tief in die Oberfläche eingegraben, so daß ein relativ ausgeglichenes Relief anzutreffen ist. Die Hochfläche ist sanft nach Osten geneigt und fällt von West nach Ost von 1.100 m auf etwa 800m ab. Auf den westlichen Hochflächen herrschen zwischen den Wäldern Einzelhöfe mit Grünlandwirtschaft und Viehzucht vor, auf den östlichen Hochflächen dominieren zusammenhängende Fichten-Wälder und Forstwirtschaft.

Aus Arten- und Biotopschutzgründen ist innerhalb des Naturraumes vorrangig, der Schutz der bodensaueren Laub- und Nadelwaldbiotope, der Moorlebensräume, der Quellen sowie der naturnah erhaltenen Fließgewässerabschnitte (Bachoberläufe) anzustreben. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt auf den Hochflächen des südlich an die Baar anschließenden Wutachgebiets 900 bis 1100 mm. Die Regenfälle nehmen zum Klettgauer Tal hin auf  etwa 850 mm ab.