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Umweltinformationssystem BW
Bild: Burgruine Staufen im Breisgau
Burgruine Staufen (i. Br.) am Ausgang des Münstertals
(© KIT, Autor: T. Schlachter)

Die Burg von Staufen war einstige Adelssitz der Herren von Staufen. Die Grundmauern der Burg wurden im  11. Jh. angelegt. Geldknappheit und erfolglose Fehden der Herren von Staufen gegen die nahe Stadt Freiburg führten im 14. Jahrhundert dazu, dass sich Freiburg Einfluss auf der Burg Staufen verschaffen konnte. In den Jahren 1327 und 1337 konnte Freiburg Anteile an der Burg erwerben und ein so genanntes „Öffnungsrecht“ durchsetzen. Damit war es den herrschenden Burgbesitzern künftig verboten, kriegerisch gegen die Stadt Freiburg vorzugehen.

1602 erlosch das Geschlecht der Herren von Staufen durch den Tod des letzten Freiherren Georg Leo von Staufen.  Die Burg  wurde 1632 im 30-jährigen Krieg von schwedischen Truppen zerstört. Ein Wiederaufbau fand danach nicht mehr statt. 1896 erwirbt die Stadt Staufen im Breisgau die Ruine und restauriert wichtige Teile des Denkmals in mehreren Schritten.