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Bild: Naturkundemuseum Karlsruhe
Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe
(© LUBW, Autor: V. Hahn)

Das 1919 in den Räumen des Karlsruher Schlosses eröffnete Museum Badische Landessammlungen für Naturkunde basiert auf den gesammelten wissenschaftlichen Exponaten der badisch-markgräflichen Herrscherlinien Baden-Durlach und Baden-Baden und umfasst heute rund 250.000 Objekte von der Steinzeit bis in die Gegenwart. In 1990er Jahren wurde die Einrichtung als Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe umbenannt

In zwei Abteilungen wird die frühe Kulturgeschichte des Oberrheins durch archäologische Funde der Ur- und Frühgeschichte und der Römerzeit vorgestellt. Ein besonderes Glanzlicht ist die bedeutende Antikensammlung. Weitere Abteilungen zeigen spätmittelalterliche Sakralkunst, die Kunst- und Wunderkammer der Markgrafen mit der berühmten Türkenbeute und die Geschichte des Schlosses.

Die jüngsten Abteilungen „Absolutismus und Aufklärung“ und „Baden in Europa“ laden zu weiteren geschichtlichen Streifzügen ein. Zum Landesmuseum gehören zwei Außenstellen mit Kunst- und Keramikobjekten nach 1900 und vier Zweigmuseen. Die Sammlungsausstellungen werden ergänzt durch Sonderausstellungen. Führungen, Vorträge, zahlreiche museumspädagogische Aktionen, Publikationen, Feste und Kulturveranstaltungen bereichern das Angebot.