Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Umweltinformationssystem BW
Initiative ''Unser Neckar''
Karte
Wählen Sie aus:
Suche
Suche in …
Beispiele zum Thema
Nächstes Beispiel
Hessigheim am Neckar (2/8)
Felsengärten Hessigheim
Schrägaufzug auf einer Schiene
(Element 8 von 8: Bild)
Bild: Schrägaufzug für den Weinanbau
Erstes Element Vorheriges Element Bild vergrößern Nächstes Element Letztes Element

Hessigheim (Ldkr. Ludwigsburg)

Die Gemeinde Hessigheim wird im Jahr 774 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. In früherer Schreibart ist auch von Hessingesheim die Rede.

Hier ist das Neckartal besonders schön. Der Fluß hat sich in weiten Talschlingen durch die harten Muschelkalkformationen gebohrt und windet sich nun hufeisenförmig um Hessigheim herum. Der Blick von den steilen Weinbergslagen bei den bekannten Felsengärten, hinab auf das Neckartal, hinterlässt tiefe Eindrücke.

Gemeinsam mit der Ortschaft Besigheim kam Hessigheim erst 1595 zu Württemberg. Vorher war die Gemarkung badisch. Die Ortslage ist vom Weinanbau geprägt. Etwa ein Viertel der Gemarkung besteht aus Rebfluren.

Erwähnenswert ist auch die Staustufe, die mit ihrer weiten Wasserfläche dem Neckar in der großen Schleife einen besonderen Akzent verleiht. Vorort gibt es eine Anlegestelle der Neckarpersonenschifffahrt.

Kartenansicht - google.maps

 

Initiative ''Unser Neckar''

Vorherige Seite Nächste Seite
 

Neckartalaue bei Stuttgart-Obertürkheim 1954

Die Luftaufnahme von 1954 zeigt die Neckartalaue noch vor Baubeginn des Stuttgarter Hafens. Zu diesem Zeitpunkt war der Neckar nur bis Heilbronn als Wasserstrasse für die Großschifffahrt ausgebaut.

Auf dem linken Neckarufer finden sich ausgedehnte Feldflurparzellen unterbrochen von Grünzügen, Stillgewässern und Sportanlagen. Nur einige wenige Gebäude und Verkehrsflächen liegen weit verstreut in der Talaue. Der in der Landschaft markante Gaskessel und das Heizkraftwerk im Norden bei Gaisburg sind bereits existent.

Am rechten Ufer zeigt sich der beschauliche Weinort Obertürkheim mit mehreren mittelständischen Industrieansiedlungen entlang der 1845 erbauten Bahnlinie. Der bereits begradigte Neckarlauf wird noch vom landschaftstypischen, ufernahen Galeriewald (Weiden u. Pappeln) gesäumt. Insgesamt zwei Brückenbauwerke überqueren zu dieser Zeit diesen Flussabschnitt.

Bild: Neckaraue bei Stuttgart-Obertürkheim, Luftbild
Neckartalaue bei Stuttgart-Obertürkheim (1954)
(© LMZ, LUBW, Autor: A. Brugger)

Die Luftaufnahme von 1954 zeigt die Neckartalaue noch vor Baubeginn des Stuttgarter Hafens.

Auf dem linken Neckarufer finden sich noch ausgedehnte Feldflurparzellen unterbrochen von Grünzügen, Gewässern und Sportanlagen. Nur einige wenige Gebäude und Verkehrsflächen liegen weit verstreut in der Talaue. Der markante Gaskessel und das Kraftwerk im Norden bei Gaisburg sind bereits existent.

Am rechten Ufer zeigt sich der beschauliche Weinort Obertürkheim mit einigen wenigen Industrieansiedlungen entlang der Gleistrasse der Deutschen Bundesbahn. Der Neckarlauf wird harmonisch von einem saumartigen, ufernahen Galeriewald begleitet.