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Bild: Kiesgrube Ingelfinger bei Heilbronn-Frankenbach
"Eiszeitfenster " Kiesgrube Ingelfinger bei Heilbronn-Frankenbach
(© Autor: W. Rosendahl)

Die Schichtenfolge in der Kiesgrube Ingelfinger bei Heilbronn-Frankenbach. Die obere Einheit sind Deckschichten aus Löss und Bodenbildungen der letzten 400.000 Jahre. Die unteren Schichten sind mittelpleistozäne sandige und kiesige Neckarablagerungen, die sogenannten Frankenbacher-Schotter.

 Auf die Bedeutung der Kiesgrube Ingelfinger als quartärpaläontologische Fundstelle und Forschungsobjekt wurde erstmals im Jahr 2000 sowohl auf einer Tagung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften als auch im Rahmen der Eiszeit-Ausstellung des Naturhistorischen Museum Heilbronn hingewiesen.


weiterführende Literatur:

Rosendahl, W. (2000): Die Frankenbacher Sande - zur Geologie und Paläontologie der cromerzeitlichen Neckarablagerungen von Heilbronn.- in: Hansch, W. (Ed.): Eiszeit - Mammut, Urmensch und wie weiter?.- Museo, 16, 42-51; Heilbronn.