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Geologischer Lehrpfad an der A 96 bei Wangen
Erratische Blöcke aus der Alpenregion, Rastplatz Ettensweiler
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Bild: Geologischer Lehrpfad an der A 96 bei Wangen
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20 verschiedene alpine Gesteine, die während der Eiszeit in den Raum Wangen transportiert wurden, werden auf der Anlage des Parkplatzes Ettensweiler an der A 96 präsentiert. Zur besseren Anschauung können die Rasenflächen betreten werden.

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Ausdehnung des Rheingletschers in der Würmeiszeit

Bild: Würmeiszeit
Alpenvorland und Bodenseebecken in der Würmeiszeit vor ca. 20.000 Jahren
(© Wagner, G. & Koch, A., 1961)

Die Landoberfläche des Alpenvorlands vor ca 20.0000 Jahren war geprägt durch das Vordringen des Rheingletschers. Unter der dicken Eisdecke am rechten Bildrand befindet sich heute der Bodensee.

Die Landschaft des nordwestlichen Alpenvorlands, heutiges Oberschwaben, verdankt ihre Entstehung einerseits dem Vulkanismus im Tertiär, andererseits den gewaltigen Erosionskräften der vorstoßenden Eismassen des Rheingletschers im Quartär. Die Eisdecke in der Würmeiszeit erreichte stellenweise eine Dicke von 1.200 m. Hierbei wurden Gesteinsteile und Steinblöcke, die in Folge der Abtragung einzeln oder als größere Bergstürze herabgefallen waren, in Seiten-, Mittel- und Obermoränen auf dem Rücken der Gletscher getragen oder im Eis bis über 200 km weit mitgeschoben und beim Abschmelzen des Eises an ihrem Rand abgelagert.

Da sich der abzeichnende Klimawandel auf den Alpenraum besonders deutlich auswirkt, wird auch der Bodensee und seine Umgebung wieder von Veränderungen in Natur und Landschaft stärker betroffen sein.

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