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Aachtopf (1/2)
Aachtopf
Der Aachtopf (Aufn. Frühjahr 2014)
(Element 1 von 5: Bild)
Bild: Aachtopf, Frühling 2014, Ldkr. Konstanz
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Die großen Wassermengen, die am Quelltopf zu tage treten, mischen sich mit wechselnden Anteilen aus versickerndem Donauwasser und Karstwasser aus dem Einzugsgebiet der Quelle.

Der überregional bekannte Aachtopf, ist die am stärksten schüttende Karstquelle Deutschlands. Um den gefassten Quelltopf führt ein Rundwanderweg. Eine Gaststätte vor Ort mit unmittelbarem Blick auf das Gewässer lädt zur Einkehr ein.

 
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Landkreis Konstanz

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Landkreis Konstanz - Natur und Landschaft

 
Bild: Vulkanschlot Hohenstoffeln (Ldkr. Konstanz)
Vulkanschlot Hohenstoffeln im Hegau (2001)
(© RP Freiburg, Autor: solum)

Der zweigipflige Basaltkegelberg Hohenstoffeln besitzt an der Basis einen Durchmesser von 4 bis 5 km. Mit insgesamt 844 Metern ist er der zweithöchste Hegauvulkan. Der am Hohenstoffeln anstehende Basalt, ein Olivin-Nephelin-Melilithit, hat ein Alter von ca. 12 Mio. Jahren.

 
Bild: Halbinsel Mettnau bei Radolfzell
Halbinsel Mettnau bei Radolfzell (Ldkr. Konstanz)
(© public domain, Autor: Ramessos)

Die Halbinsel Mettnau befindet sich östlich der Stadt Radolfzell im westlichen Teil des Bodensees. Ein großer Teil der Halbinsel (ca. 140 ha) ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Am Ufer entlang zieht sich ein breiter Gürtel aus dichtem Schilfröhricht. Die Flachwasserzone wird vor allem von Laichkrautgesellschaften eingenommen

Die Landschaft am westlichen Bodensee ist geologisch sehr abwechslungsreich. Auffällig ist insbesondere das "Hegauer Kegelbergland" mit seinen markanten Vulkanbergen wie z.B. dem bekannten Hohentwiel, dem Hohenstoffeln und dem Hohenhewen nordwestlich von Singen. Der Hegau verdankt als "Landschaft aus Feuer und Eis" seine Entstehung einerseits dem Vulkanismus im Tertiär, andererseits den gewaltigen Erosionskräften des in der Würm-Eiszeit (Quartär) aus Südost vorstoßenden Rheingletschers.

Östlich von Engen liegt der Quelltopf der Aach, die bei Radolfzell in den Bodensee mündet. Die wasserreichste Karstquelle Deutschlands bezieht ihr Wasser aus der 12 km nördlich verlaufenden Donau, die sie zwischen Immendingen und Fridingen über Karstklüfte anzapft.

Zwischen Aachniederung und Untersee liegt die Halbinsel Höri, die mit ihrer reizvollen Landschaft im 20. Jhdt. zahlreiche Künstler - nicht zuletzt Hermann Hesse - in ihren Bann zog. Am Südhang ihrer höchsten Erhebung, dem Schiener Berg, liegt in den Öhninger Kalken eine wichtige Fossilfundstelle. Ein dort im 18. Jhdt. aufgefundenes Skelett eines Riesensalamanders wurde zunächst für einen in der Sintflut ertrunkenen Menschen gehalten. Auf der Halbinsel, die Überlinger See und Untersee trennt, erstreckt sich die Hügelkette des Bodanrück. Hier befindet sich auch die Marienschlucht, die 100 m tief in das Molassegestein eingegraben ist. Nach einem tödlichen Unfall bedingt durch einen Erdrutsch ist die Marienschlucht vorerst gesperrt (Stand Mai 2015). Weitere Informationen: Pressemitteilung (PDF-Format); Wikipedia-Eintrag Marienschlucht

Unweit von Konstanz liegt das Wollmatinger Ried, das als Naturschutzgebiet von internationaler Bedeutung (Ramsar-Gebiet) zahlreiche Tier- und Pflanzenarten beherbergt. 1968 wurde es durch die Verleihung des Europadiploms durch die EU gewürdigt. Eine große Zahl von Zugvögeln nutzt das Schutzgebiet als Zwischenstation auf dem Weg ins Mittelmeergebiet bzw. weiter nach Afrika. Ein weiteres bedeutendes Schutzgebiet für Wasservögel, ist die Halbinsel Mettnau östlich von Radolfzell.

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