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NAZ Eriskirch (1/6)
Naturschutzzentrum Eriskirch
Blick auf Eriskirch
(Element 1 von 12: Bild)
Bild: Eriskirch, Bodenseekreis
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Eriskirch und sein Naturschutzzentrum zwischen blühenden Obstbäumen.

Das Naturschutzzentrum Eriskirch befindet sich im ehemaligen Bahnhofsgebäude von Eriskirch und liegt direkt am Rand des Naturschutzgebietes Eriskircher Ried am Nordufer des Bodensees. Es bietet regelmäßig Themenführungen im Ried mit verschiedenen Schwerpunkten an.

 
Übersicht

Bodenseekreis

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Bodenseekreis

 
Bild: Irisblüte
Irisblüte (Iris sibirica) im Naturschutzgebiet Eriskircher Ried
(© G. Kersting 2006, Autor: G. Kersting)

Das NSG Eriskircher Ried im Mai ist ein Blütenmeer.

 
Bild: Bodenexkursion 2005, Segelboote
Langenargen, Yachthafen (Bodenseekreis)
(© KIT, Autor: C. Düpmeier)

Einfahrt in den Yachthafen von Langenargen.

Der Bodenseekreis wurde durch die Kreisreform zum 1. Januar 1973 durch Vereinigung des Landkreises Tettnang mit dem Hauptteil des Landkreises Überlingen gebildet. Die bisherige Kreisstadt Überlingen gab dabei ihre Verwaltungskompetenz an Friedrichshafen, der größten Stadt des Bodenseekreises, ab.

Der Bodenseekreis umfasst die nordöstlichen Bereiche des Stammbeckens sowie des nordwestlichen Zweigbeckens (Überlinger See) des ehemaligen Rheingletschers. Die eiszeitlich geprägte Landschaft beinhaltet hauptsächlich den Naturraum Bodenseebecken sowie Teile des Oberschwäbischen Hügellandes und des Hegau. Die Region wird durch den Bodensee mit seinen Uferzonen, angrenzenden Molasserücken und Moränenhügeln (Drumlinfelder) sowie seinen Niederungen im Hinterland bestimmt. Im Bereich größerer Schotterflächen und auf den Molasserücken dominiert Wald neben Grünland.

Aufgrund der geringen Höhenlage und der wärme-ausgleichenden Wirkung der Wassermassen des Sees wird die Klimagunst insbesondere für den Anbau von Sonderkulturen (Wein, Obst, Hopfen, Gemüse) landwirtschaftlich genutzt. Der im Westen angrenzende Naturraum Hegau umfasst im Wesentlichen die Gebiete des Überlingersees und der daraus vorstoßenden Gletscherzungen. Hier sind die klimatischen Bedingungen nicht ganz so günstig wie im Bodenseebecken.

Dem Bodenseekreis kommt neben dem Schutz und der Entwicklung wertvoller Lebensraumbereiche, dem Schutz des Grundwassers und des Oberflächenwassers sowie der Sicherung der Erholungslandschaften eine besondere Bedeutung zu. Im Bereich des Bodenseeufers ist die Entwicklung großflächiger, naturnaher Freiräume und Uferzonen unter Einbeziehung der Mündungsbereiche der Zuflüsse anzustreben, nach Vorbild des Eriskircher Ried, dem bedeutendsten Naturschutzgebiet im Kreis. Es erstreckt sich in wechselnder Breite entlang des Seeufers zwischen den Mündungsbereichen von Rotach und Schussen auf einer Fläche von ingesamt 520 ha.

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