Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Umweltinformationssystem BW
Bild: Südwestliches Albvorland TB_n_5
Südwestliches Albvorland nördlich von Wellendingen
(© LGRB, Autor: K. Rilling)
Auf den Unterjuraplatten im Vordergrund sind wenig entwickelte  Böden aus Mergelmaterial und Kalkstein verbreitet (Pararendzina, Rendzina). Es treten auch schwere Tonböden auf, die oft noch eine geringmächtige lösslehmhaltige Deckschicht besitzen und z. T. durch zeitweilige Staunässe geprägt sind (Pelosol, Pelosol-Braunerde, Braunerde-Pseudogley). Im Hügelland dahinter dominieren erodierte Böden aus mergeligem Material (Pararendzina). Wo Kalksteine die Hangkanten oder Scheitelbereiche bilden, sind z. T. sehr flache, zu Trockenheit neigende Böden entwickelt (Rendzina). Recht tiefe Bodenprofile finden sich am Hangfuß und in den Mulden, wo das durch Bodenerosion abgeschwemmte Material wieder abgelagert wurde. Z. T. sind die Böden dort von Grund- oder Stauwasser beeinflusst (Kolluvisol, Pseudogley, Gley). Im Hintergrund ist die Schwäbische Alb mit ihrer höchsten Erhebung, dem Lemberg (1015 m NN), zu sehen.