Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
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Der Spitzberg bei Tübingen
Der Spitzberg bei Tübingen
(© Autor: RP Tübingen)

Der vielleicht schönste  Ausschnitt des Keuperberglands ist der schmale Höhenzug des Spitzbergs bei Tübingen mit der Wurmlinger Kapelle. Dorthin führen flach wellige Anstiege. Oben sieht man dann im Norden die bewaldeten Hochflächen des Schönbuchs, die sich – zwischen Herrenberg und Tübingen – über das Ammertal erheben.

Schon im Mittelalter rodeten die Bauern den hier den Wald an den steilen und klimatisch begünstigten Hängen des Spitzberges, um Weinberge anzulegen. In mühevoller Handarbeit errichteten sie Sandsteinmauern, Staffeln und Terrassen am den gesamten Südhang von Wurmlingen bis Tübingen. Der Steilhang mit Brachen, Halbtrockenrasen, Gebüschformationen und extensiven Streuobstwiesen ist Lebensraum zahlreicher seltener und vom Aussterben bedrohter Pflanzen- und Tierarten.  Das 1990 vor Ort ausgewiesene Naturschutzgebiet Spitzberg - Ödenburg hat eine Größe von ca. 10 ha. Bereits seit 400 Jahren hat die Tübinger Universität großes wissenschaftliches Interesse an diesem markanten Keuperberg gezeigt.

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