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NSG Isteiner Klotz
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Isteiner Klotz
Auenkarbonatrohboden (Rheinaue südlich von Istein)
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Bild: MP8311.201 Auenkarbonatrohboden
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Entlang des Südlichen Oberrheines kommen sehr junge, überwiegend sandig-schluffige Hochwassersedimente vor, die im Bereich der Uferwälle sehr mächtig werden können. Als typische Böden finden sich hier Auencarbonatrohböden aus Auenmergel über Rheinschotter. Sie sind die jüngsten Bodenbildungen des Rheins und können je nach ihrer Lage zum mittleren Wasserspiegel mehr oder weniger vernässt sein.

NSG Isteiner Klotz:
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Übersicht
 

Naturschutzgebiet Isteiner Klotz bei Efringen-Kirchen (Ldkr. Lörrach)

 
Bild: Isteiner Klotz Übersicht
Blick auf Istein und den Isteiner Klotz vom Hardberg aus
(© LUBW, Autor: T. Rabus)

Als Natur- und Siedlungsraum gehört die Landschaft um Istein zu den reizvollsten in Baden-Württemberg. Die Gunst des Klimas, fruchtbare Böden und die (ehemals direkte) Lage am Rhein ließen hier schon sehr früh menschliche Siedlungen entstehen. Im Mittelalter trug der Isteiner Klotz eine große Burg.

 

 
Bild: Isteiner Schwellen (Ldkr. Lörrach)
Isteiner Schwellen bei Efringen-Kirchen
(© LUBW, Autor: T. Rabus)

Die Isteiner Schwellen (Korallenkalke des Oberen Jura) bei Rheinkilometer 177 (Efringen-Kirchen, Ldkr. Lörrach).

Das Landschaftsbild am Isteiner Klotzen wird im Jahr 1927 von dem Geografen H. Schrepfer als - „der schönste Punkt badischer Landschaft, die einzige Stelle, wo senkrechter Fels der oberrheinischen Ebene entsteigt und so die landschaftlichen Kontraste aufs höchste sich steigern" - beschrieben.

Der Isteiner Klotz im Naturraum Makgräfler Hügelland, ist Teil der Vorbergzone des Schwarzwaldes. Die Vorberge schieben sich längs des Rheintals als Landschaftsglied immer wieder zwischen die Niederterrasse des Rheins und dem Mittelgebirge.

Eingeengt zwischen Rhein und Felsen liegt das Dorf Istein, das noch im 19. Jh. hauptsächlich vom Fischfang und Weinbau lebte. Erst nach der Rheinkorrektion 1876 konnte sich die Ortslage Istein nennenswert erweitern. Ab diesem Zeitpunkt begannen gravierende Eingriffe in die einzigartige Landschaft Südbadens, die praktisch bis zur Ausweisung des Isteiner Klotzen als Natuschutzgebiet anhielten.

Die Weißjura-Felsformation Isteiner Klotz wurde vor allem durch den Bau der Bahnlinie, den Festungsbau und etliche kriegsbedingte Sprengungen massiv verändert und ist hierdurch inzwischen auf ein Zehntel seiner ursprünglichen Größe geschrumpft. Trotz aller Eingriffe weist der Felsen noch heute eine solch artenreiche Fauna und Flora aus, dass er im Jahr 1986 mit einer Fläche von etwa 25 Hektar als das 500. Naturschutz­gebiet von Baden-Württemberg ausgewiesen wurde. Seit 2006 zählt der Isteiner Klotz auch zu den 77 bedeutendsten Nationalen Geotopen.

2009 wurde an den vorgelagerten Isteiner Schwellen eine Besucherplattform durch das Regierungspräsidium Freiburg installiert. Die 17 Meter lange Plattform liegt rund sieben Meter über dem Rheinwasserspiegel und verschafft dem Besucher einen guten Überblick über die Weißjura-Schwellen.

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