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NSG Isteiner Klotz
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Isteiner Klotz
Blick auf den Isteiner Klotz und die Rheinaue
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Bild: Isteiner Klotz und Rheinaue
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Das Südostende des Oberrheingrabens ist durch den auffälligen Isteiner Klotz geprägt. Das einzige oberflächlich anstehende Oberjura-Gestein (Malm) in der Rheinebene. Der hohe Karbonatgehalt der Kalksteine des Isteiner Klotzen veranlasste zum intensiven Abbau des Gesteins. Daneben sind Teilflächen des Isteiner Klotz auch als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
NSG Isteiner Klotz:
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Pflanzen am Isteiner Klotz

Bild: Isatis tinctoria
Färber-Waid (Isatis tinctoria) am Isteiner Klotz
(© LUBW, Autor: Witschel)
Der Färberwaid (Isatis tinctoria) oder auch das Deutsche Indigo am Isteiner Klotz.

Gebieten mit natürlichen Tockenstandorten galt schon immer das besondere Interesse der Botaniker. Die nur wenigen Trockenstandorte in Baden-Württemberg besitzen neben ihren klimatischen Besonderheiten meist eine Neigung bzw. eine Ausrichtung nach Süden oder Südwesten. Entweder auf felsig-steinigem Untergrund oder auf trockenen, sandigen Böden  sind die dort lebenden Pflanzen zu jeder Jahreszeit extremen Lebens- und Umweltbedingungen ausgesetzt.

Auch der Isteiner Klotz und seine Umgebung verfügt über entsprechende Lebensräume mit einem an Hitze und Trockenheit angepassten Arteninventar. Obwohl die Flächen der Trocken- und Halbtrockenrasen durch zahlreiche Sprengungen beim Bahnbau (Bahnstrecke Freiburg -Basel), durch den Bau militärischer Anlagen in beiden Weltkriegen und durch den intensiven Gesteinsabbau vorort erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurden, konnte sich auf den Restflächen dennoch eine hohe Artenvielfalt behaupten, von der aus Platzgründen hier nur eine kleine Auswahl gezeigt werden kann.