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Gewässerforschung
Wasserschöpfer
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Bild: Wasserschöpfer
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Mit diesem Schöpfer können Wasserproben in verschiedenen Tiefen entnommen werden.
Bodensee:
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Bodensee: Seenforschung

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Gewässerüberwachung

 
Bild: Flachwasser-Messstation
Flachwasser-Messstation
(© ISF, 2008, Autor: Institut für Seenforschung)

Das Institut für Seenforschung betreibt eine Flachwasser-Messstation im ca. 5 m tiefen Wasser vor dem Ufer in Langenargen. Hier werden rund um die Uhr Daten wie Luft- und Wassertemperatur, Messwerte im Seewasser sowie meteorologische Werte erfasst und per Funk an die Datenbanken des ISF übertragen. Spezielle Sensoren messen auch die Wellenbewegung und Strömungsgeschwindigkeiten.

 
Bild: Schaltzentrale der Messstation
Schaltzentrale der Messstation
(© ISF, 2008, Autor: Institut für Seenforschung)

Die Schaltzentrale enthält die Energieversorgung der Station über Solarzellen, einen Datenspeicher (Datalogger) und das Funkmodul zur Übermittlung der Daten.

Wie die Forschung ist auch die regelmäßige Überwachung des Seezustands eine wichtige Aufgabe der Wissenschaftler. Kontinuierlich beobachtet werden z.B. die Konzentrationen der Pflanzennährstoffe und die Entwicklung der Kleinlebewesen im Wasser (Plankton). Auch die wichtigsten Schadstoffe im Seewasser und im Nahrungsnetz des Sees müssen die Forscher im Auge behalten.

In langfristigen Monitoring-Programmen werden wichtige Parameter im See seit Jahrzehnten regelmäßig überwacht. Die IGKB stellt die Ergebnisse in Form von Jahresberichten bereit. Spezielleren Fragestellungen gehen die Forscher mit Sonder-Messkampagnen nach. Diese Ergebnisse liegen ebenfalls in Form von Berichten vor.

Automatisierte Messeinrichtungen

Neben automatischen Messsonden, mit denen Experten z.B. von Bord des Forschungsschiffs "Kormoran" in verschiedenen Wassertiefen Messungen vornehmen, spielen heute auch stationäre Messeinrichtungen eine zunehmende Rolle bei der Überwachung des Bodensees. Das Institut für Seenforschung (ISF) betreibt z.B. eine Flachwasser-Messstation im ca. 5 m tiefen Wasser vor dem Ufer in Langenargen. Die Messplattform liegt direkt an der Haldenkante, wo der Seeboden sehr schnell auf fast 100 m Tiefe abfällt.

Hier werden rund um die Uhr Daten wie Luft- und Wassertemperatur, Messwerte im Seewasser sowie meteorologische Werte erfasst und per Funk an die Datenbanken des ISF übertragen. Spezielle Sensoren messen auch die Wellenbewegung und Strömungsgeschwindigkeiten. Die energie- und datentechnisch autarke Station hilft durch kontinuierliche Beobachtung, genauere Kenntnis von den physikalischen, biologischen und chemischen Vorgängen in der ökologisch bedeutenden Flachwasserzone zu gewinnen.