Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Umweltinformationssystem BW
Bild: Basaltschlot Hohenstoffeln
Basaltschlot Hohenstoffeln - Nordgipfel (Ldkr. Konstanz)
(© Autor: LUBW)

Am ehemaligen Steinbruch am Nordgipfel zeigen die Basaltsäulen in ihrer Anordnung auffällig unterschiedliche Ausrichtungen an. Im unteren Abbaubereich sind sie nahezu horizontal geneigt. Im Gipfelbereich dagegen stehen sie fast senkrecht an. Am Hohenstoffeln zeigen sich starke magnetische Anomalien wie auch am Katzenbuckel.

Während der Risseiszeit ragte der Hohenstoffeln als Nunatak aus dem Eis. Die nachfolgende Vergletscherung in der Würmeiszeit war nicht so ausgeprägt. Neben dem Hohenstoffeln ragte in dieser Zeit noch der Gipfel des Hohentwiel und des Hohenhewen aus den Eismassen. Am Ende Würmeiszeit floss das Schmelzwasser von den Bergen ab und füllte den heutigen Bodensee.

Auf den Felsen und Schutthalden des Hohenstoffeln leben heute artenreiche, wärmeliebende Pflanzengesellschaften. Naturschutzgebiet seit 1941.