Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Umweltinformationssystem BW
Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald
Karte
Kartenlegende
Wählen Sie aus:
Suche
Suche in …
Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald
Schmalspur-Lokomotive der stillgelegten Bottwartalbahn
(Element 1 von 33: Bild)
Bild: Bottwartalbahn (Ldkr. Ludwigsburg)
Erstes Element Vorheriges Element Bild vergrößern Nächstes Element Letztes Element

Henschel Schmalspur-Lokomotive (Bj. 1918, 750 mm) der ehemaligen Bottwartalbahn, abgestellt vor dem Bahnhofsgebäude in Steinheim an der Murr (Ldkr. Ludwigsburg). Die Bahnstrecke wurde 1969 stillgelegt.

Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald:
Weitere Informationen
Erlebnisort in der Nähe:
 
Übersicht
 

Klima des Keuperberglands

Bild: Klimakarte Baden-Württemberg
Klimakarte Baden-Württemberg
(© LUBW, Autor: JENDRITZKY, G. et al. (1990))
Regionale Temperaturverteilung in Baden-Württemberg:

Sehr warme Bereiche (rot) befinden sich in der Oberrheinebene, in Teilen des Hochrheins und im Neckarbecken. Kühlere Bereiche (blau) in den Hochlagen von Nord- und Südschwarzwald sowie auf der Schwäbischen Alb und im Allgäu. Eine Kälteinsel stellt die Hochebene am Katzenbuckel im Odenwald dar. Die Oberen Gäue nehmen klimatisch eine Mittelstellung ein (gelbe bis weißliche Flächen).

Im Jahr 2003 ergaben sich neue Rekorde für die Anzahl klimatologischer „Sommertage“ (Temperaturmaximum mindestens 25 °C) und klimatologisch „Heißer Tage“ (Temperaturmaximum mindestens 30 °C). Im Oberrheingebiet registrierte man bis zu 53 solcher heißen Tage und bis zu 83 Sommertage in Freiburg i. Br. , d.h. nur an 9 der 92 Tage des Sommers wurde kein Sommertag verzeichnet.

 


JENDRITZKY, G. et al. (1990) : Methodik zur räumlichen Bewertung der thermischen Komponente im Bioklima des Menschen - das fortgeschriebene Klima-Michel-Modell. - Beiträge 114, Akademie für Raumforschung und Landesplanung.

Heiter bis wolkig

In vielen Bereichen des Keuperberglands herrschen mittlere Temperatur- und Niederschlagsverhältnisse vor. Die Jahresdurchschnittstemperaturen liegen bei 7,5–8,5 °C und es fallen 750 bis 900 mm Regen und Schnee. Die Löwensteiner Berge sowie der Mainhardter und Murrhardter Wald weisen jedoch ein deutlich feuchteres Klima auf. Schon außerhalb des Regenschattens des Schwarzwalds gelegen stauen sich die von Westen heranziehenden Wolken erst an den Keuperbergen und regnen ab. Deshalb liegen die Niederschläge in der Gegend um Wüstenrot, Murrhardt und Gschwend bei bis zu 1100 mm im Jahr und damit höher als auf der deutlich höher gelegenen Schwäbischen Alb. In diesen Gebieten gibt es neben ausgedehnten Wäldern vor allem Grünland. Dagegen wird auf den sonnigen Hängen der Keuperschichtstufe des Strom- und Heuchelbergs und von Heilbronn bis Stuttgart großflächig Weinbau betrieben.