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Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald
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Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald
Schmalspur-Lokomotive der stillgelegten Bottwartalbahn
(Element 1 von 33: Bild)
Bild: Bottwartalbahn (Ldkr. Ludwigsburg)
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Henschel Schmalspur-Lokomotive (Bj. 1918, 750 mm) der ehemaligen Bottwartalbahn, abgestellt vor dem Bahnhofsgebäude in Steinheim an der Murr (Ldkr. Ludwigsburg). Die Bahnstrecke wurde 1969 stillgelegt.

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Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald

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Schwäbisch-Fränkischer Wald - Historie

Bild: NSG Schmalenberg
Der Schmalenberg (Rems-Murr-Kreis)
(© LUBW, Autor: Steinmetz)

Der dicht bewaldete Schmalenberg im Welzheimer Wald mit naturnahem Bestand aus Buchen und Tannen. In der Mitte sind teilweise geräumte Altbestände erkennbar, auf denen sich jetzt Buchenverjüngung eingestellt hat. An den Keuperhängen, die im Untergrund stellenweise Stubensandstein und Knollenmergel aufweisen, befinden sickerfeuchte Areale mit Riesen-Schachtelhalm. Das Naturschutzgebiet hat Größe von ca. 32,4 ha.

Um das heutige Bild der Waldflächen im Schwäbisch-Fränkischern Wald besser zu verstehen, ist es notwendig einen Blick auf die Waldgeschichte zu werfen. Nicht immer gab es Zeiten, in den hier von einer großflächigen Waldlandschaft die Rede sein konnte. Bereits in vorgeschichtlicher Zeit sowie in der keltisch-röischen Epoche war der Schwäbisch-Fränkischer Wald stellenweise dicht besiedelt, wie zahlreiche Spuren von Ortslagen, Römerstraßen, Töpfereien und Grabhügel belegen.

Für die Menschen der damaligen Zeit war Holz die wichtigste Energie- und Rohstoffquelle für nahezu alle Lebensbereiche. Entsprechend intensiv war die Nutzung der Wälder. Im Sommer wurden lichte Waldflächen als Weideland genutzt, wodurch im Laufe der Zeit kein Jungwuchs mehr aufkommen konnte. Durch ständige Entnahme von Bau- und Brennholz entstanden riesige Kahlschläge, auf denen im Anschluß Ackerbau betrieben wurde. Auch für die Errichtung des Limes waren riesige Mengen an Holz erforderlich. Erst nach dem Rückzug der Römer kam es zu einer Wiederbewaldung.