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Neckarbecken

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Das Neckarbecken, Kernland Baden-Württembergs

Bild: Blick übers Neckarbecken auf Heilbronn
Das Neckarbecken bei Heilbronn
(© Autor: LGRB)
Von der Heuchelberger Warte aus sieht man über das lössbedeckte, ackerbaulich genutzte Neckarbecken auf Heilbronn und die Schilfsandsteinstufe

Das Neckarbecken ist ein Teil der Schwäbisch-Fränkischen Gäulandschaften. Es erstreckt sich zwischen Stuttgart und Heilbronn sowie zwischen Backnang und Vaihingen an der Enz. Großflächig von Löss überdeckte, ackerbaulich genutzte, schwach wellige bis hügelige Hochflächen (Gäuflächen) und z. T. tief in den Oberen Muschelkalk eingeschnittene Flusstäler sind die wichtigsten Landschaftselemente des Neckarbeckens. Im Süden und Osten bilden die bewaldeten Keuperberge vom Glems- und Schurwald bis zu den Löwensteiner Bergen die Umrahmung des Neckarbeckens. Im Nordwesten grenzen der Strom- und Heuchelberg an. Zwischen Vaihingen a. d. E. und Leonberg verläuft der Übergang zu den Oberen Gäuen.

Das Neckarbecken unterscheidet sich von den Oberen Gäuen durch die stärkere Lössbedeckung aufgrund der nach Westen offenen, niedrig gelegenen Beckensituation. Außerdem beschränkt sich der Muschelkalk weitgehend auf die Talhänge. Westlich des Neckartals schließt bei Heilbronn der Kraichgau als typisches Lösshügelland an.

Schon zu Beginn des Ackerbaus in der Jungsteinzeit haben die Menschen das milde Klima und die fruchtbaren Böden erkannt und geschätzt. Seit dieser Zeit ist das Neckarbecken ein Siedlungsschwerpunkt. Der verbreitete Anbau von Sonderkulturen wie Reben, Obst und Gemüse ist ein Zeichen für die intensive Nutzung der Böden. Besonders zwischen Stuttgart, Ludwigsburg und Waiblingen sowie bei Heilbronn bestimmen heute allerdings die Siedlungsbereiche mit großen Gewerbegebieten das Landschaftsbild.