Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Umweltinformationssystem BW
Schwäbische Alb
Karte
Kartenlegende
Wählen Sie aus:
Suche
Suche in …
Schwäbische Alb - Böden
Pararendzina aus Mergel- und Kalkstein des Oberjuras auf der Ostalb
(Element 1 von 23: Bild)
Bild: Pararendzina aus Mergelstein
Erstes Element Vorheriges Element Bild vergrößern Nächstes Element Letztes Element

Pararendzina aus Mergel- und Kalkstein des Oberen Weißjura unter Wacholderheide.

Schwäbische Alb:
Weitere Informationen
 

Schwäbische Alb: Verbreitung der Böden

Vorherige Seite Nächste Seite
 

Bodengesellschaften der Schwäbischen Alb - Bodenübersichtskarte 1 : 200 000 (BÜK 200)

Bild: BÜK 200 Schwäbische Alb
Bodengesellschaften der Schwäbischen Alb - Ausschnitt aus der digitalen Bodenübersichtskarte 1 : 200 000 (BÜK 200)
(© Autor: LGRB)

Der Kartenausschnitt zeigt von NW nach SE den Übergang von der Mittleren Kuppenalb zur Flächenalb bei Gammertingen. Die Hänge und Scheitelbereiche der Kuppenalb (190) werden von flachgründigen, steinigen Böden eingenommen (Rendzina, Braunerde-Rendzina), die aber stellenweise in kleinräumigem Wechsel mit tiefer entwickelten Böden auftreten. Oft, vor allem unter Wald, sind die obersten 10-30 cm der Böden in einer steinarmen, lösslehmhaltigen Deckschicht entwickelt. An Flachhängen, in Sattellagen und auf Verebnungen sind Böden aus Kalksteinverwitterungston zu finden (Terra fusca, Braunerde-Terra fusca). Die Mächtigkeit des Verwitterungstons kann sehr stark wechseln. An flachen Unterhängen im Windschatten von Kuppen und in flachen bewaldeten Mulden sind örtlich auch tiefgründige Lehmböden (Parabraunerden) aus umgelagertem Lösslehm verbreitet. Sehr flach sind die Böden in Bereichen, in denen starke Bodenerosion stattgefunden hat oder dort, wo sich nie ein tieferer Boden entwickeln konnte. Meist sind dies steilere Sonnhänge und stark gewölbte Kuppen, die mit Wald oder Wacholderheiden bestanden sind.

Die besten Ackerböden finden sich in den Mulden des weit verzweigten Trockentalnetzes. Es handelt sich um tiefgründige, humose Lehmböden aus abgeschwemmtem Bodenmaterial, das oft nur geringmächtig ist und von Lösslehm oder Kalksteinverwitterungston unterlagert wird (217).

Auf der südlich anschließenden Flächenalb, wo die flacheren Landschaftsformen eine größere Verbreitung haben, nehmen Terra fuscen und Parabraunerden größere Flächen ein und bilden in der Bodenübersichtskarte eine eigene Kartiereinheit (192).

An steilen Talhängen dominieren flachgründige Böden aus Kalkstein-Hangschutt (220: Rendzina, Braunerde-Rendzina), während in den Talsohlen Auenböden aus kalkreichem Auenlehm mit wechselndem Grundwassereinfluss zu finden sind (228, 230: Vega, Auengley).

 

 

Die Karte zeigt einen Ausschnitt aus der digitalen Bodenübersichtskarte 1 : 200 000 (BÜK 200). Durch Anklicken der Karte erhalten Sie weitere Erläuterungen zur Bodenvergesellschaftung im Bereich der Mittleren Alb bei Gammertingen.

Die folgenden Seiten zeigen Ausschnitte aus den Bodenkarten 1 : 25 000 und  1: 50 000 im Bereich der Schwäbischen Alb.

Informationen und Bezugsmöglichleiten von Bodenkarten und weiteren geowissenschaftlichen Produkten finden Sie unter http://lgrb-bw.de/home.