Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
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Intensivmessprogramm
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Eindrücke aus dem Intensivmessnetz der Bodendauerbeobachtung
Einbau Plattenlysimeter
(Element 1 von 8: Bild)
Bild: Kehl Plattenlysimeter
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Die Abbildung zeigt den Einbau eines Plattenlysimeters in der Profilgrube der Messstation in Kehl. Auf den Lysimeter wird Unterdruck angelegt und das Bodenwasser abgesaugt.
Intensivmessprogramm:
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Intensivmessprogramm: Prozesse erkennen

 

Eintrag und Austrag bestimmen

Bild: Intensiv_02
Stoffeintrag in den Boden
(© Autor: LUBW)
Je nach Bodenart gelangen Stoffe schneller oder langsamer in tiefere Bodenschichten. Sandige Böden sind gut durchlässig. Tonige Böden halten eingetragene Stoffe eher zurück bzw. speichern sie.

Im Intensivmessprogramm werden in einem ersten Schritt die Einflüsse durch Schadstoffe beschrieben und gemessen, die durch die Luft, Niederschläge und Düngung auf den Boden gelangen.

In einem zweiten Schritt wird der allgemeine Zustand des Bodens erfasst. Dazu gehören beispielsweise die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur in verschiedenen Tiefen, der Humusgehalt und pH-Wert sowie Schadstoffgehalte und Angaben über die Bodeneigenschaften wie die Bodenart.

In einem dritten Schritt wird untersucht, wie sich die Schadstoffe im Boden verhalten. Ob sie abgebaut werden, ob sie mit dem Sickerwasser ins Grundwasser bzw. über den Pflanzenentzug in Ernteprodukte gelangen können oder zu einer Veränderung des Bodenlebens führen.