Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
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Bodendauerbeobachtung
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Eindrücke aus den Messnetzen der Bodendauerbeobachtung
Messhütte mit Bodenmessschacht in Forst
(Element 1 von 3: Bild)
Bild: 2612 Messhütte + Schacht geöffnet
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Messstation "Bruchsal/Forst" mit Messhütte und geöffnetem Bodenmessschacht. Im Hintergrund sieht man die Autobahn A5.

Hintergründe:
Weitere Informationen
 
 

Welche Fragen beantwortet die Bodendauerbeobachtung?

Bild: Boden und Schadstoffe
Luftverunreinigung und Bodengefährdung
(© UVM, LUBW, Autor: UVM)
Durch luftgetragene Schadstoffe gelangt eine Vielzahl von Schadstoffen über díe Niederschläge in den Boden. Die Folgen sind Versauerung des Bodens sowie Anreicherung von Schadstoffen in der Nahrungskette.

Durch die Boden-Dauerbeobachtung wird der Bodenzustand erfasst und dokumentiert. Veränderungen, Beeinträchtigungen und Wirkungszusammenhänge lassen sich dadurch einfacher untersuchen. Dabei stellen sich verschiedene Fragen, die durch die Dauerbeobachtung beantwortet werden:

  • Wie ist der Zustand der Böden in Baden-Württemberg?
    Ziel ist die Dokumentation am Beispiel von charakteristischen Standorten.
  • Wie verändern sich die Böden im Laufe der Zeit und welchen Einfluss hat die jeweilige Nutzung?
    Ziel ist ein Monitoring: Mit langfristigen Ergebnissen aus der Bodenbeobachtung wird eine Risikobeurteilung und -vorhersage möglich.
  • Sind die vorhandenen Grenzwerte noch aktuell und für die Praxis geeignet?
    Ziel ist die Überprüfung bzw. "Eichung" von bestehenden Grenzwerten in Böden und die Überprüfung, ob neue Grenzwerte für weitere Schadstoffe notwendig sind. Die Auswirkungen auf die Umwelt, z. B. auf das Grundwasser, werden dabei berücksichtigt.
  • Wie verändern sich Böden nach großräumigen Schadensfällen?
    Ziel ist die Beweissicherung, um bei Schadensfällen, wie z. B. dem Reaktorunfall in Tschernobyl, den ursprünglichen Zustand der Böden mit der Situation nach einem Unfall vergleichen zu können.